Juni 2022

  • Filmvorstellung "Große Freiheit" (2021) im Filmpalast Wolfenbüttel

    30. Juni 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Filmvorstellung "Große Freiheit" (2021) im Filmpalast Wolfenbüttel

    30. Juni 2022

    19:00 - 20:30

    Filmvorstellung "Große Freiheit" (2021) mit einer inhaltlichen Einführung zur Verfolgung Homosexueller und als homosexuell definierter Menschen durch den § 175 (StGB) von Erja Brehmer (FSJ Politik)

     

    Veranstaltungsort:
    Filmpalast Wolfenbüttel
    Lange Str. 5, 38300 Wolfenbüttel
    Tel.: 05331 1239

     

    Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das "Frei-Ticket" erhalten Sie an der Kasse des Filmpalastes Wolfenbüttel.

     

    Hans Hoffmann liebt Männer. Das ist verboten im Deutschland der Nachkriegszeit, der berüchtigte Paragraph 175 ist weiter in Kraft. Immer wieder landet Hans im Gefängnis. Und immer wieder trifft er hier Viktor, einen verurteilten Mörder. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich über die Jahre eine Verbindung gegenseitigen Respekts. Eine Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch eine unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Leben. Oder ist es, allen Widerständen zum Trotz, Liebe?

     

    Ein Film von Sebastian Meise.

     

    Mehr Infos zum Film

     

     

     

Juli 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    03. Juli 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    03. Juli 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Thematischer Rundgang: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen. Geschichten über Verfolgung, Selbstbehauptung und Kontinuitäten der Diskriminierung

    03. Juli 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen. Geschichten über Verfolgung, Selbstbehauptung und Kontinuitäten der Diskriminierung

    03. Juli 2022

    14:30 - 16:00

    Seit 1944 waren auch Sinti und Roma sowie Sint_izze und Rom_nja – so lautet der gendersensible Plural – im Konzentrationslager Bergen-Belsen inhaftiert, darunter auch zahlreiche Kinder. Dabei ist insbesondere Bergen-Belsen für viele Sinti_ze und Rom_nja ein wichtiger Ort der kollektiven Erinnerung. Denn für viele war hier der letzte Ort eines jahrelangen Verfolgungswegs. Brigita Malenica, pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen, erläutert auf diesem etwa 90 Minuten dauernden Rundgang , auf welchen Wegen Rom_nja und Sinti_ze nach Bergen-Belsen deportiert wurden und unter welchen Bedingungen sie im Lager lebten. Auch darauf, wie die Überlebenden und Mitglieder der Bürger_innenrechtsbewegung nach 1945 mit den Verfolgungserfahrungen umgegangen sind, wird eingegangen. Nicht zuletzt wird Antiziganismus, als bis heute weit verbreiteter und spezifischer Rassismus gegenüber sozialen Gruppen, die mit dem Stigma ‚Zigeuner’ oder anderen verwandten Bezeichnungen identifiziert werden, Thema sein. Nach dem Rundgang haben Sie die Möglichkeit, sich an ausgewählten Stationen in der Dauerausstellung weitergehend zu dem Thema zu informieren.

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Dieser Rundgang ist kostenfrei. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 2. Juli über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     
  • Online Informationsveranstaltung zur Bildungsarbeit der Gedenkstätte Bergen-Belsen

    04. Juli 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Online Informationsveranstaltung zur Bildungsarbeit der Gedenkstätte Bergen-Belsen

    04. Juli 2022

    14:30 - 16:00

    Wir möchten Sie in dieser online Veranstaltung über die Arbeit der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Bergen-Belsen informieren. Im Mittelpunkt sollen allgemeine Fragen –  ob praktisch oder inhaltlich – zum Bildungsbetrieb und dem Besuch der Gedenkstätte mit einer Lerngruppe stehen. Wir werden u.a. thematisieren, wie die Anmeldesituation ist oder beispielsweise welche Bildungsformate die Gedenkstätte anbietet. Hierbei wird es sowohl um die Bildungsveranstaltungen vor Ort als auch um digitale Angebote gehen. Exemplarisch stellen wir Ihnen einige Lernmaterialien vor, mit denen wir in der Gedenkstätte arbeiten. Natürlich möchten wir auch Ihren Fragen Raum geben.

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme: Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrofon, genutzt wird das Konferenzprogramm Zoom. Die Zugangsdaten für die Teilnahme erhalten Sie kurz vorher von uns.

     

    Die Veranstaltung dauert etwa 90 Minuten und ist kostenfrei. Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte bis Freitag, den 1. Juli 2022, per Mail an bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de mit Angabe des Datums der Veranstaltung, Ihres Namens, Ihrer Anschrift und Telefonnummer sowie der Institution, für die Sie tätig sind. Nach Eingang Ihrer Anmeldung bekommen Sie von uns eine Bestätigung für Ihre Teilnahme.

     
  • Öffentliche Führung "Zur Architektur des neuen Dokumentationszentrums"

    07. Juli 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung "Zur Architektur des neuen Dokumentationszentrums"

    07. Juli 2022

    19:00 - 20:30

    Im November 2019 wurde das neue Besucher- und Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfebüttel nach den Entwürfen der Berliner winkemüller.architekten feierlich eröffnet. Das neue Gebäude aus beige eingefärbten Sichtbeton mit strukturierter Fassade befindet sich auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel und grenzt unmittelbar an die historische Gefängnismauer. Für Besucher_innen der Dauerausstellung ist der Neubau frei und schwellenlos zugänglich.

    Mitarbeiter_innen des Staatlichen Baumanagement Braunschweig, das als Auftraggeber und Bauherr fungierte, führen durch den Neubau und vermitteln Hintergründe und Besonderheiten des architektonischen Konzepts.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel@stiftung-ng.de

     

     

     

August 2022

  • Kuratorinnenführung "Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus"

    04. August 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Kuratorinnenführung "Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus"

    04. August 2022

    19:00 - 20:30

    Die Kuratorinnenführung mit Anett Dremel (KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora) durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem von ihr kuratierten Kapitel zur Geschichte des Strafgefängnisses Wolfenbüttel im Nationalsozialismus.

    In Wolfenbüttel befand sich das zentrale Gefängnis für das Land Braunschweig. Als Einrichtung der Justiz war es in die Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten eingebettet. Auf der Basis neu eingeführter oder verschärfter Gesetze und Verordnungen verfolgte die NS-Justiz Menschen, die nicht in die von den Nationalsozialisten propagierte "Volksgemeinschaft" passten oder sich dem Regime widersetzten. Mit Kriegsbeginn stieg die Zahl der ausländischen Gefangenen stark an. Die sich verschlechternden Haftbedingungen, die Ausweitung des Arbeitszwangs, die angespannte Ernährungslage und Überbelegung führten zu über 500 Todesfällen unter den Gefangenen.

    Neben vertiefenden historischen Informationen bietet die Kuratorinnenführung interessante Einblicke in konzeptionelle und gestalterische Fragen der Ausstellungsplanung.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    07. August 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    07. August 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     

September 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. September 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. September 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Thematischer Rundgang: 70 Jahre Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Entwicklung des ehemaligen Lagergeländes in den letzten sieben Jahrzehnten

    11. September 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: 70 Jahre Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Entwicklung des ehemaligen Lagergeländes in den letzten sieben Jahrzehnten

    11. September 2022

    14:30 - 16:00

    Der diesjährige bundesweite Tag des offenen Denkmals steht unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“. Das Motto aufnehmend bietet die Gedenkstätte Bergen-Belsen einen Rundgang über das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers an.

     

    Am 15. April 1945 befreite die britische Armee Bergen-Belsen. Nur anderthalb Monate später waren alle baulichen Strukturen des Häftlingslagers niedergebrannt bzw. abgerissen. Nur das sogenannte und zuvor von der Wehrmacht und SS genutzte Vorlager blieb noch eine Zeit lang bestehen. Hier lebten bis 1953 deutsche Flüchtlinge.

     

    Heute, 70 Jahre nach Einweihung der Gedenkstätte Bergen-Belsen im November 1952, ist von den Lagerstrukturen nur noch wenig sichtbar. Während des 90-minütigen Rundgangs begibt sich Katja Seybold, die seit 2006 als Historikerin in der Gedenkstätte Bergen-Belsen tätig ist, gemeinsam mit den Teilnehmer_innen auf Spurensuche zu ausgewählten Relikten im Gelände. Anhand dieser erhalten sie einen Überblick über die Entwicklung des Gedenk- und Erinnerungsortes in den letzten Jahrzehnten und die damit verbundenen Herausforderungen des Denkmalschutzes.

     

    Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis 10. September über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     
  • SAVE THE DATE: Öffentliche Führung zum Tag des offenen Denkmals

    11. September 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    SAVE THE DATE: Öffentliche Führung zum Tag des offenen Denkmals

    11. September 2022

    19:00 - 20:30

    Am 11. Oktober 2022 ist Tag des offenen Denkmals.
    Koordiniert wird der bundesweite Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

     

    Anlässlich des Aktionstages ist ein öffentliche Führung durch die historischen Orte auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel geplant.

     

    Nähere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

     

     

    Mehr Informationen

     
  • Thematischer Rundgang: Zwangsarbeit im KZ Bergen-Belsen

    25. September 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Zwangsarbeit im KZ Bergen-Belsen

    25. September 2022

    14:30 - 16:00

    Der Einsatz von Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen als Zwangsarbeiter_innen war ein elementarer Bestandteil der NS-Wirtschaft. Auch im Kontext von Bergen-Belsen wurden sowohl sowjetische Kriegsgefangene als auch die Gefangenen des Konzentrationslagers in verschiedenen Arbeitseinsätzen unvorstellbaren Arbeitsbedingungen ausgesetzt.

     

    Der ca. 90-minütige Rundgang mit Stina Barrenscheen, Unternehmenshistorikerin an der Georg-August-Universität Göttingen, wird sich sowohl mit der Zwangsarbeit und der Rolle der SS im Allgemeinen, als auch mit den spezifischen Arbeitseinsätzen der Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge in Bergen-Belsen auseinandersetzen: Letztere wurden insbesondere auf dem Lagergelände für interne Arbeiten, wie dem Küchenkommando oder in der Weberei eingesetzt, nur wenig ist über die Außenlager bekannt. Die sowjetischen Kriegsgefangenen waren in zahlreichen Arbeitskommandos außerhalb der Lager Oerbke, Wietzendorf, Bergen-Belsen und Fallingbostel für Arbeiten im Straßenbau, der Rüstungsindustrie oder in der Landwirtschaft im Einsatz. Außerdem soll es um einzelne persönliche Schicksale gehen, anhand derer die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen verdeutlicht werden.

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis 24. September über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     

Oktober 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    02. Oktober 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    02. Oktober 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Öffentliche Führung anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe

    10. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe

    10. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Am 10. Oktober ist der Internationale Tag gegen die Todesstrafe. Jedes Jahr finden an diesem Tag weltweit Aktionen von Personen und Organisationen statt, die sich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen.

     

    Anlässlich des Aktionstages führt Dr. Thomas Kubetzky (Historisches Seminar der TU Braunschweig) durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" und widmet sich dabei schwerpunktmäßig dem von ihn kuratierten Kapitel zur Hinrichtungsstätte von 1937 bis 1945.
    Im Herbst 1937 richtete das Reichsministerium der Justiz im Strafgefängnis Wolfenbüttel eine zentrale Hinrichtungsstätte für Norddeutschland ein. Bis März 1945 wurden in Wolfenbüttel 526 Männern und Frauen mit der Guillotine hingerichtet. Die meisten Todesurteile wurden von NS-Sondergerichten verhängt. Nach Kriegsbeginn 1939 stiegen die Hinrichtungszahlen stark an. Fast die Hälfte aller zum Tode Verurteilten kam aus dem besetzten europäischen Ausland.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Vortrag der Geschäftsführerin Dr. Elke Gryglewski

    27. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Vortrag der Geschäftsführerin Dr. Elke Gryglewski

    27. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Nähere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

     

     

     

November 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    06. November 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    06. November 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     

Dezember 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. Dezember 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. Dezember 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de