September 2020

  • VERSCHOBEN: Die Würde des Menschen ist (an-)tastbar – ein Methodenseminar für Multiplikator_innen im deutsch-polnischen Austausch

    30. September 2020 - 15:00

    04. Oktober 2020 - 14:30

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    VERSCHOBEN: Die Würde des Menschen ist (an-)tastbar – ein Methodenseminar für Multiplikator_innen im deutsch-polnischen Austausch

    30. September 2020 - 15:00

    04. Oktober 2020 - 14:30

    Die Veranstaltung muss leider auf das kommende Jahr verschoben werden.

     

    Die Gedenkstätte Bergen-Belsen und die „Euthanasie“-Gedenkstätte in Lüneburg bieten in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) vom 30. September bis 4. Oktober 2020 in Lüneburg und Lohheide (Deutschland/Niedersachsen) ein Methodenseminar für Multiplikator_innen im deutsch- polnischen Austausch an.

    Ziele:

    Gedenkstättenbesuche und Geschichtspro­jekte sind oft wichtiger Bestandteil deutsch-polnischer Schüler_innen- und Jugendbegegnungen. Mit diesem Methodenseminar möchten wir die »Euthanasie«-Gedenkstätte in Lüneburg und die Gedenkstätte Bergen-Belsen als Orte für deutsch-polnische Begegnungsprojekte vorstellen und Impulse geben.


    Zielgruppe:

    Personen, die im deutsch-polnischen Austausch oder für kulturelle/soziale Einrichtungen tätig sind oder aktiv werden wollen: Lehrkräfte, Multiplikator_innen von Bildungseinrichtungen/Schulen, Gedenkstätten und Museen.

    Inhalt:

    • Vorbereitung auf Gedenkstättenbesuche und Durchführung von Projekten im Rahmen des DPJW-Förderprogramms „Wege zur Erinnerung“
    • Kennenlernen von Methoden und Bildungsmaterialien zum Thema Menschenrechte, Entrechtung von Menschen mit Behinderungen und Verbindungslinien zwischen Holocaust und „Euthanasie“ sowie Lebensgeschichten und Oral history
    • Erfahrungsaustausch

     

    Anmeldung:

    Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2020. Die Anmeldung erfolgt online oder über info@gedenkstaette-lueneburg.de (deutsch) oder info@tratra.pl (polnisch). Die Anmeldung kann auch über Scannen der QR-Codes in den Flyern erfolgen:

    Kontakt:

    Dr. Carola Rudnick
    „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg
    Tel. +49 4131 60 883 72
    E-Mail: Carola.Rudnick@gedenkstaette-lueneburg.de
    www.pk.lueneburg.de/gedenkstaette/



    Monika Kretschmann
    Tel. +48 74 8500 250
    E-Mail: monika.kretschmann@tratra.pl

    Mehr Informationen

     

Oktober 2020

  • Lesung von Jean-Luc Bellangers: „Feindbegünstigung“ - Als politischer Häftling im Strafgefängnis Wolfenbüttel

    07. Oktober 2020 - 19:30

    06. Oktober 2020 - 21:00

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Lesung von Jean-Luc Bellangers: „Feindbegünstigung“ - Als politischer Häftling im Strafgefängnis Wolfenbüttel

    07. Oktober 2020 - 19:30

    06. Oktober 2020 - 21:00

    Die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel und Bücher Behr laden Sie ein zu einer Lesung von Jean-Luc Bellangers:

    „Feinbegünstigung“ - Als politischer Häftling im Strafgefängnis Wolfenbüttel

     

    Mittwoch, 7. Oktober 2020, 19:30 Uhr

    Buchhandlung Bücher Behr

    Kornmarkt 4/5

    38300 Wolfenbüttel

     

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei.

    Wir bitten um Anmeldung: info@buecher-behr.de

     

    Die Veranstaltung ist leider bereits AUSGEBUCHT.

    Weitere Termine sind jedoch in Planung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an wolfenbuettel@stiftung-ng.de

     

     

     
  • "Sag, dass es Dir gut geht" - Lesung mit Barbara Bisický-Ehrlich und anschließender Podiumsdiskussion

    28. Oktober 2020

    18:30 - 20:45

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    "Sag, dass es Dir gut geht" - Lesung mit Barbara Bisický-Ehrlich und anschließender Podiumsdiskussion

    28. Oktober 2020

    18:30 - 20:45

    Lesung mit Barbara Bisický-Ehrlich und anschließender Podiumsdiskussion

    "Wie gehen wir mit Erfahrungen von Verfolgung und Migration in unserer Gesellschaft um?"

    Ort: Kunst und Bühne, Nordwall 46, Celle

     

    Barbara Bisický-Ehrlich liest aus ihrem Buch "Sag, dass es Dir gut geht" - einer jüdisch-tschechischen Familienchronik. Sie berichtet vom alltäglichen Judenhass in der vom Deutschen Reich besetzten Tschechoslowakei sowie der Verfolgung und Ermordung von Familienangehörigen in nationalsozialistischen Lagern wie Bergen-Belsen. Die Familie war nach Kriegsende nun unter der kommunistischen Tschechoslowakei weiteren Diskriminierungen ausgesetzt. Wie prägen diese Ereignisse bis heute ihr Leben? Mit Sorge betrachtet sie den wiedererstarkenden Antisemitismus.

     

    Gemeinsam mit Podium und Publikum werden wir darüber nachdenken, wie sich in unserem Zusammenleben die unterschiedlichen Erfahrungen von Verfolgung, Flucht und Migration auswirken. Wie sähe eine Gesellschaft aus, in der man "ohne Angst verschieden sein" kann? Mehr denn je stellt sich die Frage, wie es uns gelingen kann, eine Gesellschaft, die durch Zuwanderung geprägt ist, miteinander so zu gestalten, dass die Erfahrungen aller anerkannt und wertgeschätzt werden, und Menschen, mit unterschiedlich kulturellem Hintergrund selbstverständlich dazugehören.

     

    Podium:

    Barbara Bisický-Ehrlich, Autorin

    Philipp Legrand, Sozialwissenschaftler, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen (2014 - 2019), Dozent am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V.

    Enno Stünkel, Historiker, Celler Netzwerk gegen Antisemitismus

     

    Anmeldung:

     

    Um die Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregelungen gewährleisten zu können, ist Ihre Anmeldung bis zum 23. Oktober erforderlich unter der Veranstaltungsnummer 20BCE1230 bei der vhs Celle per Mail an anmeldung@vhs-celle.de, auf der Website www.vhs-celle.de oder schriftlich an vhs Celle, Trift 21, 29221 Celle.

     

    Wir freuen uns auf Sie!

     

    Elke Möller, Landkreis Celle

    Heinz-Peter Klages, KESS Familienzentrum Nienhagen

    Enno Stünkel, vhs Celle

    Katrin Unger, Gedenkstätte Bergen-Belsen