Juni 2021

  • Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    13. Juni 2021

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    13. Juni 2021

    14:30 - 16:00

    Vor 70 Jahren, am 25. Juni 1947, erschien Anne Franks Tagebuch unter dem Titel „Het Achterhuis“ zum ersten Mal im Druck. Otto Frank entsprach damit dem Wunsch seiner Tochter Anne, die im Tagebuch geschrieben hatte: „Du weißt längst, dass es mein liebster Wunsch ist, einmal Journalistin und später eine berühmte Schriftstellerin zu werden. Nach dem Krieg will ich auf jeden Fall ein Buch mit dem Titel ‚Das Hinterhaus‘ herausgeben.“

     

    Heute ist Anne Frank, die wenige Tage nach ihrer Schwester Margot im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorben ist, das bekannteste Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. Kein anderes Zeugnis aus der Geschichte des Holocaust hat weltweit so viele Leser gefunden wie ihr Tagebuch, das sie im Versteck in einem Hinterhaus in der Amsterdamer Prinsengracht schrieb. Mehr als eine Million Menschen besuchen jährlich das Hinterhaus, das heute unter dem Namen Anne Frank-Haus ein Museum ist.

     

    So bekannt das Tagebuch der Anne Frank und ihr Versteck in Amsterdam sind, so wenig verbreitet ist das Wissen um ihr weiteres Schicksal nach ihrer Verhaftung in Amsterdam im August 1944. Weder in Auschwitz noch in Bergen-Belsen konnte Anne Frank ihre Tagebuchaufzeichnungen fortsetzen. So sind es die Zeugenberichte von jungen Frauen, die wie sie in Bergen-Belsen inhaftiert waren und überlebt haben, aus denen Näheres über das weitere Schicksal von Anne Frank und ihrer Schwester Margot zu erfahren ist.

     

    Unter dem Titel „Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen“ geht eine Führung mit Elke von Meding (AG Bergen-Belsen) anhand dieser Erinnerungsberichte und Interviews den „Spuren von Anne Frank“ nach.

     

    Der Rundgang beginnt um 14:30 Uhr und wird ca. 90 Minuten dauern. Treffpunkt ist draußen vor dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmendenzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 12. Juni 2021 unter dieser E-Mailadresse an: Information.Bergen-Belsen@stiftung-ng.de.  Folgende Angaben werden benötigt: Vor- und Zuname, Anschrift. Beachten Sie bitte, dass Sie keine Anmeldung für Personen aus einem anderen Haushalt vornehmen können. Der Rundgang findet nur im Außengelände statt. Wenn Sie davor oder danach auch die Dauerausstellung besuchen möchten, melden Sie sich dafür bitte über unser Buchungssystem an.

     
  • Instagram-Führung: „Bergen-Belsen – ein internationaler Ort.“ Rundgang zu den Gedenksteinen und Denkmälern auf dem Friedhof des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen

    16. Juni 2021

    14:30 - 15:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Instagram-Führung: „Bergen-Belsen – ein internationaler Ort.“ Rundgang zu den Gedenksteinen und Denkmälern auf dem Friedhof des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen

    16. Juni 2021

    14:30 - 15:00

    Die Häftlinge des KZ Bergen-Belsen stammten aus allen von der Wehrmacht besetzten europäischen Staaten. Doch neben ihrer nationalen Herkunft unterschieden sie sich noch in mancherlei anderer Hinsicht voneinander – sozial, kulturell, religiös und politisch. Wie breit gespannt diese  Häftlingsgesellschaft war, zeigt sich am deutlichsten an konkreten einzelnen Biographien. Bei einem Rundgang zu den von Familienangehörigen aufgestellten Gedenksteinen und –tafeln sowie den kollektiven Denkmälern auf dem Friedhofsareal der Gedenkstätte Bergen-Belsen soll den vielfältigen Lebensgeschichten und Identitäten von Opfern des KZ Bergen-Belsen nachgegangen werden, die sich hinter den knappen Inschriften auf den Gedenkzeichen verbergen.

     

     

    Veranstaltungsort: Instagram

    Zielgruppe/-n: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene mit Interesse an der Geschichte des Kriegsgefangegenlagers, Konzentrationslagers und DP-Camps Bergen-Belsen

    Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich

     

     

     

    Anbieter

    Gedenkstätte Bergen-Belsen
    Thomas Rahe und Katja Seybold
    Anne-Frank-Platz

    29303 Lohheide

    Telefon 05051 / 47 59-0
    E-Mail bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de

     

    Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen Vielfalt des Landkreis Celle.

     

     

     

     
  • Digitaler Vortrag: Ein Heim für jüdische Kinder in Lüneburg

    17. Juni 2021

    18:30 - 20:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Digitaler Vortrag: Ein Heim für jüdische Kinder in Lüneburg

    17. Juni 2021

    18:30 - 20:00

    Die britische Jewish Relief Unit richtete 1945 in Lüneburg ein Kinderheim für jüdische Kinder ein, die aus Konzentrationslagern befreit worden waren. Die Historikerin Nicola Schlichting (Gedenkstätte Bergen-Belsen) stellt dieses Heim vor und thematisiert den Umgang mit den Überlebenden durch die Hilfsorganisationen in der Nachkriegszeit.

    Anmeldung zur Teilnahme über Zoom im Ticketshop des Museums Lüneburg.

     

    Die Wanderausstellung "Kinder im KZ Bergen-Belsen" wird vom 16. April bis 15. August 2021 im Museum Lüneburg gezeigt. Weitere Informationen sind auf der Webseite zur Ausstellung zu finden.

     
  • Training/Workshop: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

    18. Juni 2021

    10:00 - 17:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Training/Workshop: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

    18. Juni 2021

    10:00 - 17:00

    Vorurteile, diskriminierende und menschenverachtende  Sprüche – kurz Stammtischparolen – begegnen uns öfter, als uns lieb ist. Meist erwischen sie uns unerwartet, z. B. an der Bushaltestelle, in der Kneipe, auf dem Schulhof, bei der Arbeit, in Vereinen oder auf der Familienfeier. Wir wollen einschreiten, doch bevor wir reagieren können, ist die Situation auch schon vorüber. Das Training „Argumentieren gegen Stammtischparolen“ soll helfen, in solchen Situationen besser zu bestehen und dazu ermutigen, für Vielfalt, Toleranz und eine demokratische Kultur im Umgang miteinander einzutreten. Mit Unterstützung zertifizierter Trainer_innen erarbeiten sich die ca. 15 Teilnehmenden Wissen über Vorurteile, Stammtischparolen und dahinterliegende Mechanismen. Ein Austausch über Hürden, Ängste und Erwartungen leitet über zur gemeinsamen Erarbeitung von Techniken und Strategien, um schlagfertig Parolen zu kontern. Im Mittelpunkt steht die praktische Erprobung und Übung der erlernten Argumentationsstrategien in Rollenspielsituationen. Das Training lehnt sich an die gemeinsam von den Landeszentralen für politische Bildung Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Kooperationspartnern entwickelten KonterBUNT-App an, mit der die Teilnehmenden später auf dem Smartphone oder Tablet Reaktionsmöglichkeiten ausprobieren können.

    Informationen zur App gibt es auf der Webseite

     

    Online-Veranstaltung über das Koferenzprogramm Zoom

     

    Zielgruppe/-n: steht allen Interessierten offen

     

    Anmeldung: Anmeldungen bitte bis 15. Juni per E-Mail an bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de unter Angabe des Titels und Datums der Veranstaltung, Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie ggf. die Institution, für die Sie tätig sind.

     

    Anbieter

    Gedenkstätte Bergen-Belsen
    Daniel Tonn
    Anne-Frank-Platz

    29303 Lohheide

    Telefon 05051 / 47 59-173
    E-Mail bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de

     

    Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen Vielfalt des Landkreis Celle.

     
  • Instagram-Führung: „Bergen-Belsen und seine Umgebung“

    23. Juni 2021

    14:30 - 15:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Instagram-Führung: „Bergen-Belsen und seine Umgebung“

    23. Juni 2021

    14:30 - 15:00

    In der Instagram-Führung zum Thema „Bergen-Belsen und seine Umgebung“ stellen Ihnen die Mitarbeiter_innen der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte Berührungspunkte der Lager Bergen-Belsen und seiner Umgebungsgesellschaft vor. Wir stellen die Frage, in welcher Form es Kontakt zwischen Anwohner_innen und den Lagern gab. Antworten suchen wir mit Hilfe unterschiedlicher Quellen. Zum Beispiel erzählen Überlebende in Tagebüchern und Erinnerungsberichten von der Begegnung mit der Bevölkerung der Region. Auch werfen wir einen Blick auf Aussagen ehemaliger Anwohner_innen und ihre Wahrnehmung des Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers. Aber auch Zeitungsberichte und andere Dokumente geben weitere Einsichten in diesen Aspekt der Lagergeschichte frei. Nicht zuletzt werfen wir einen Blick auf die Wahrnehmung des DP-Camps und der Gedenkstätte, die bis heute die Region in ihrem Verhältnis zu seiner Geschichte prägt.

     

     

    Veranstaltungsort: Instagram

     

    Zielgruppe/-n: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene mit Interesse an der Geschichte des Kriegsgefangegenlagers, Konzentrationslagers und DP-Camps Bergen-Belsen

     

    Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich

     

     

    Anbieter

    Gedenkstätte Bergen-Belsen
    Brigita Malenica
    Anne-Frank-Platz

    29303 Lohheide

    Telefon 05051 / 47 59-0
    E-Mail: bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de

     

    Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen Vielfalt des Landkreis Celle.

     

     

     

     
  • Vortrag und Podiumsdiskussion:

    27. Juni 2021

    14:00 - 17:00

    Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

    Vortrag und Podiumsdiskussion:

    27. Juni 2021

    14:00 - 17:00

    Eine Veranstaltung zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

     

    Am 22. Juni 1941 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion. Bereits im Vorfeld war festgelegt worden, dass dieser Krieg die Eroberung des europäischen Teils der Sowjetunion und vor allem die Ermordung weiter Teile der sowjetischen Bevölkerung zum Ziel haben sollte. Damit begann ein Vernichtungskrieg, bei dem die Wehrmacht eine wichtige Rolle einnahm. Durch ihren Vormarsch schuf sie die Voraussetzungen für die Umsetzung dieser Planungen. Mit dem Vollzug des „Kommissarbefehls“ war die Wehrmacht für den Mord an Millionen Menschen in der Sowjetunion verantwortlich. Dieser Befehl umfasste die sogenannte Partisanenbekämpfung, die Hungerpolitik gegen die städtische Bevölkerung, Repressalien und Geiselerschießungen, Deportationen zum Arbeitseinsatz und den Umgang mit den Kriegsgefangenen der Roten Armee. Vielfach beteiligten sich Wehrmachtseinheiten auch an den ab Juni 1941 durchgeführten systematischen Massenerschießungen der sowjetischen Jüdinnen und Juden. Der Mord an und das Massensterben von mindestens 3,3 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen im Verantwortungsbereich der Wehrmacht fanden dabei keineswegs nur in der Sowjetunion statt. Auch im „Reichsgebiet“ waren Wehrmachtsangehörige für die Ausbeutung und den Tod hunderttausender Kriegsgefangener nicht nur aus der Sowjetunion, sondern aus zahlreichen europäischen Ländern verantwortlich.

     

    Nach einem einführenden Vortrag diskutieren wir mit unseren Podiumsgästen über folgende Frage: Wie wollen wir mit dieser Geschichte heute umgehen und was bedeutet sie für unsere Bundeswehr?

     

    Einführender Vortrag: Die Rolle der Wehrmacht bei der Umsetzung nationalsozialistischer Vernichtungspolitik

    Referentinnen: Dr. Elke Gryglewski (Leiterin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten u. Gedenkstätte Bergen-Belsen) und Katja Seybold (Historikerin, Gedenkstätte Bergen-Belsen)

     

    Anschließende Podiumsdiskussion mit: Claudia Dettmar-Müller (Bürgermeisterin der Stadt Bergen), Henning Otte (MdB, verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion - angefragt), Oberst Jörg Wiederhold (Kommandeur Bereich Truppenübungsplatzkommandantur NORD, Bundeswehr)

     

    Moderation: Christina von Saß (NDR)

     

    Der Eintritt ist frei.

     

    Veranstaltungsort: Aula der Paul-Klee-Schule, Wittestraße 14, 29225 Celle

     

    Hinweise: Die Teilnehmendenzahl ist auf 100 Personen begrenzt, daher ist eine Anmeldung bis Freitag, den 25. Juni 2021 erforderlich. Senden Sie dafür bitte eine E-Mail an event@bergen-belsen.de, unter Angabe Ihres Vor- und Zunamens sowie Ihrer Anschrift. Bitte nehmen Sie keine Anmeldungen für Personen aus anderen Haushalten vor. Diese werden gebeten, selbst eine Mail mit den gewünschten Angaben zu schicken. Der Eintritt ist nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder einer FFP2-Maske gestattet, die auch während der Veranstaltung getragen werden muss. Bitte verzichten Sie auf einen Besuch, wenn Sie Symptome einer COVID-19-Erkrankung haben, in Quarantäne sind oder ein positives Testergebnis haben.

     
  • Kurzvortrag und moderiertes Gespräch: „Gleichberechtigte Teilhabe – Strategien gegen Antiziganismus“ mit Vertreter_innen von Selbstorganisationen

    29. Juni 2021

    18:30 - 20:30

    Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

    Kurzvortrag und moderiertes Gespräch: „Gleichberechtigte Teilhabe – Strategien gegen Antiziganismus“ mit Vertreter_innen von Selbstorganisationen

    29. Juni 2021

    18:30 - 20:30

    Sinti und Roma sind seit Jahrhunderten Teil unserer europäischen Gesellschaften. Genauso lang gibt es allerdings auch Antiziganismus, eine spezifische Form des Rassismus, die sich gegen Roma, Sinti und andere Personen richtet, die von der sogenannten Mehrheitsgesellschaft als ‚Zigeuner’ stigmatisiert werden. Bis heute ist Antiziganismus ein wirkmächtiges Machtverhältnis, der Sinti und Roma den gleichberechtigten Zugang zu Rechten und die Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben verwehrt. In einem Kurzvortrag gehen wir zunächst darauf ein, was Antiziganismus ist und in welchen Formen er sich äußert. Anschließend thematisieren wir mit Vertreter_innen von Selbstorganisationen der Sinti_ze und Rom_nja zum einen, was Antiziganismus für die betroffenen Menschen bedeutet. Zum anderen beleuchten wir Handlungsstrategien, um antiziganistischer Diskriminierung und Ausgrenzung wirksam zu begegnen und eine gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation für Rom_nja und Sinti_ze zu ermöglichen. Anschließend beantworten und diskutieren wir Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung wird von der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA) der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten angeboten. KogA führt seit 2015, gefördert im Bundesprogramm Demokratie leben! und in Zusammenarbeit mit verschiedenen (Selbst) Organisationen, Formate im Themenfeld antiziganismuskritische Bildungs- und Beratungsarbeit für unterschiedliche Berufsgruppen durch.

     

    Anbieter

    Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA)
    Daniel Tonn
    Im Güldenen Winkel 8

    29223 Celle

    Telefon 05141 / 9662043

    Webseite

     

     

     

     

     

    Online-Veranstaltung über das Konferenzprogramm Zoom.

    Voraussetzung für die Teilnahme: Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrofon.

     

     

    Die Veranstaltung ist kostenfrei.

     

    Zielgruppe/-n: steht allen Interessierten offen

     

    Anmeldung: Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldungen per  E-Mail an projekt.koga@stiftung-ng.de unter Angabe des Titels und Datums der Veranstaltung, Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie ggfls. Institution, für die Sie tätig sind. Anmeldeschluss ist der 24. Juni 2021.

     

    Kooperierende Institutionen/Initiativen: Junges Forum gegen Antiziganismus Celle, Beratungsstelle für Sinti und Roma Hannover (angefragt)

     

    Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen Vielfalt des Landkreis Celle wird mit freundlicher Unterstützung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

     
  • Kinder im KZ Bergen-Belsen - Digitale Fortbildung für außerschulische und schulische Multiplikator_innen

    30. Juni 2021

    14:00 - 17:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Kinder im KZ Bergen-Belsen - Digitale Fortbildung für außerschulische und schulische Multiplikator_innen

    30. Juni 2021

    14:00 - 17:00

    Im KZ Bergen-Belsen waren unter den rund 120.000 inhaftierten Menschen aus nahezu ganz Europa auch etwa 3.500 Kinder unter 15 Jahren. Zeugnisse dieser Kinder und Dokumente, die über sie berichten, sind der Kern pädagogischer Materialien, die von der Gedenkstätte Bergen-Belsen entwickelt wurden. Diese können in der Schule und in außerschulischen Zusammenhängen genutzt werden, auch unabhängig von einem Besuch der Gedenkstätte. In der Fortbildung stellen wir Ihnen ausführlich das Material in seinem historischen Kontext vor. Gemeinsam besprechen wir didaktische Fragestellungen und praktische Einsatzmöglichkeiten.

     

    Voraussetzung für die Teilnahme: Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrofon, genutzt wird das Konferenzprogramm Zoom. Die Zugangsdaten für die Teilnahme erhalten Sie kurz vorher von uns.

     

    Die Veranstaltung ist kostenfrei.

     

    Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte per Mail an bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de unter Angabe des Datums der Fortbildung, Ihres Namens, Ihrer Anschrift und Telefonnummer sowie der Institution, für die Sie tätig sind, und ggf. der Fächerkombination bis Montag, den 28. Juni 2021.

     

    Nach Eingang Ihrer Anmeldung bekommen Sie von uns eine Bestätigung für Ihre Teilnahme.

     
  • Projekt: „Kicken für Vielfalt und Respekt“

    30. Juni 2021

    18:00 - 19:30

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Projekt: „Kicken für Vielfalt und Respekt“

    30. Juni 2021

    18:00 - 19:30

    In dem Projekt Kicken für Vielfalt und Respekt wird das Fußballspielen auf einem Soccercourt mit der Vermittlung von demokratischen Werten verbunden. Das Projekt richtet sich an interessierte Fußballvereine und Fußballbegeisterte aus dem Landkreis Celle, die in dem Projektrahmen mit ihren Spieler_innen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren teilnehmen möchten. In der Auftaktveranstaltung am 30.06.2021 sollen den Vereinsverteter_innen und weiteren Interessierten das Projekt vorgestellt und weitere Schritte besprochen werden. In einem folgenden Schritt bekommen die teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, an einem zusätzlichen Termin an einem Workshop in der Gedenkstätte Bergen-Belsen teilzunehmen, in dem es um die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Werten im Sport geht. Abschließend spielen die Jugendlichen in einem Streetsoccer-Turnier mit einem speziell entwickelten Ansatz, in dem 2er-Teams immer wieder neu gemischt werden, um das Spiel miteinander zu stärken.

     

    Veranstaltungsort: Die Auftaktveranstaltung findet auf dem Vereinsgelände des MTV Eintracht Celle / Inter Celle (Otto-Schade-Sportstadion, Herzog-Ernst-Ring, 29221 Celle) statt.

     

    Ein Workshoptag zu Diskriminierung im Fußball sollnach Absprache mit den kooperierenden Vereinen in Bergen-Belsen stattfinden. Der Veranstaltungsort des Turniers wird noch bekanntgegeben.

     

    Auftaktveranstaltung: 30.06., 18.00 bis 19.30 Uhr

    Streetsoccer-Turnier: 29.08., 14.00 bis 20.00 Uhr

     

    Zielgruppe/-n: Fußballspieler_innen zwischen 14 und 16 Jahren im Landkreis Celle

     

    Anmeldung: Interessierte können sich unter den angegeben Kontaktdaten für das Streetsoccer-Turnier bei Raimund Lazar anmelden. Anmeldeschluss für das Turnier ist der 14.07.2021.

     

    Kooperierende Institutionen/Initiativen: Per Mertesacker Stiftung, Fußballmuseum Springe, Projekt X Celle i.Z.m. Inter Celle 07 e.V., mit freundlicher Unterstützung durch den MTV Eintracht Celle

     

    Anbieter

    Gedenkstätte Bergen-Belsen
    Projekt „Wer gegen wen“
    Raimund Lazar
    Anne-Frank-Platz

    29303 Lohheide

    Telefon 05051 / 47 59-0
    E-Mail: bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de

     

    Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen Vielfalt des Landkreis Celle.

     

Juli 2021

  • Lesung mit Podiumsdiskussion: „Sag´, dass es dir gut geht…!“ mit Barbara Bišický-Ehrlich

    04. Juli 2021

    15:00 - 17:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Lesung mit Podiumsdiskussion: „Sag´, dass es dir gut geht…!“ mit Barbara Bišický-Ehrlich

    04. Juli 2021

    15:00 - 17:00

    „Sag´, dass es dir gut geht…!“ Lesung mit Barbara Bišický-Ehrlich und anschließender Podiumsdiskussion „Wie gehen wir mit Erfahrungen von Verfolgung und Migration in unserer Gesellschaft um?“

     

    Barbara Bišický-Ehrlich liest aus ihrem Buch "Sag, dass es Dir gut geht" – einer jüdisch-tschechischen Familienchronik. Sie berichtet vom alltäglichen Judenhass in der vom Deutschen Reich besetzten Tschechoslowakei sowie der Verfolgung und Ermordung von Familienangehörigen in nationalsozialistischen Lagern wie Bergen-Belsen. Die Familie war nach Kriegsende nun unter der kommunistischen Tschechoslowakei weiteren Diskriminierungen ausgesetzt. Wie prägen diese Ereignisse bis heute ihr Leben? Mit Sorge betrachtet sie den wiedererstarkenden Antisemitismus. Gemeinsam mit Podium und Publikum werden wir darüber nachdenken, wie sich in unserem Zusammenleben die unterschiedlichen Erfahrungen von Verfolgung, Flucht und Migration auswirken. Wie kann es uns gelingen, eine Gesellschaft miteinander so zu gestalten, dass die Erfahrungen aller anerkannt und wertgeschätzt werden, und Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund selbstverständlich dazugehören.

     

    Podium: Bišický-Ehrlich, Autorin
    Philipp Legrand, Sozialwissenschaftler, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen (2014– 2019), Dozent am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V.
    Enno Stünkel, Historiker, Celler Netzwerk gegen Antisemitismus

     

    Veranstaltungsort: Aula Paul Klee Schule Celle,Förderschule und Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, Wittestraße 14, 29225 Celle

     

    Zielgruppe/-n: Allgemeine Öffentlichkeit, Akteur/-innen der Aktionswochen für Vielfalt

     

    Anmeldung: Anmeldung bis zum 01.07.2021 erforderlich unter der Veranstaltungsnummer 1226C bei der vhs Celle per E-Mail anmeldung@vhs-celle.de, auf der Website oder schriftlich an vhs Celle, Trift 21, 29221 Celle.

     

    Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen Vielfalt des Landkreis Celle

     
  • Thematischer Rundgang: Kontinuitäten und Brüche – Was bedeuten die personellen Kontinuitäten für die demokratische Verfasstheit staatlicher Institutionen?

    15. Juli 2021

    18:00 - 19:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Kontinuitäten und Brüche – Was bedeuten die personellen Kontinuitäten für die demokratische Verfasstheit staatlicher Institutionen?

    15. Juli 2021

    18:00 - 19:00

     

    Nach 1945 war die gesellschaftliche Atmosphäre in Westdeutschland und der späteren Bundesrepublik geprägt durch die Perspektive der Täter*innen und Mitläufer*innen. Das Narrativ der Deutschen als Opfer von Bombennächten, Hunger und Vertreibung überdeckte mehrheitlich das Leid der Überlebenden und ein Unrechtsbewusstsein fehlte vieler Orts. Heute wissen wir, dass alle staatlichen Institutionen mit Personal aufgebaut wurden, das vielfach während des NS in Funktion war, obwohl in den Gründungsstatuten eine eindeutige Distanzierung vom Nationalsozialismus festgeschrieben war. Was bedeutet diese Ambivalenz für unseren demokratischen Rechtsstaat?

     

    Dr. Elke Gryglewski und Dr. Jens Binner laden Sie zu einem digitalen Spaziergang im Lernort M.B. 89 ein, bei dem diese Frage diskutiert wird. Im Anschluss freuen wir uns über Ihre Meinungen. Der Spaziergang wird auf YouTube zu sehen sein. Ein Link zum Video wird an dieser Stelle rechtzeitig eingefügt.

     
  • Vortrag: Wenn Menschen Völkermord überleben – Über die Narben der Gewalt und das Weiterleben mit dem Trauma

    15. Juli 2021

    18:30 - 20:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Vortrag: Wenn Menschen Völkermord überleben – Über die Narben der Gewalt und das Weiterleben mit dem Trauma

    15. Juli 2021

    18:30 - 20:00

    Einblicke in die Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden und anderen Opfern völkermörderischer Gewalt zeigen, wie zeitlos traumatische Erinnerung sein kann, wie sie in jedem Lebensabschnitt neue Herausforderungen mit sich bringt, aber auch, welche Bewältigungsstrategien und bewundernswerten Ressourcen Überlebende entwickeln. Ein Vortrag von Diana Gring, Historikerin der Gedenkstätte Bergen-Belsen und Kuratorin der Ausstellung.

     

    Der Vortrag wird, abhängig von den zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Verordnungen, vor Ort oder digital stattfinden. Anmeldung zur Teilnahme im Ticketshop des Museums.

     

    Die Wanderausstellung "Kinder im KZ Bergen-Belsen" wird vom 16. April bis 15. August 2021 im Museum Lüneburg gezeigt. Weitere Informationen sind auf der Webseite zur Ausstellung zu finden.

     
  • Thematischer Rundgang: Sowjetische Kriegsgefangene in Bergen-Belsen

    25. Juli 2021

    14:30 - 16:30

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Sowjetische Kriegsgefangene in Bergen-Belsen

    25. Juli 2021

    14:30 - 16:30

    Am 22. Juni 1941 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion. Drei Wochen später hatte die deutsche Wehrmacht bereits 360 000 sowjetische Soldaten gefangen genommen. 2000 von ihnen trafen am 21. Juli 1941 mit einem ersten Transport im Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager (Stalag) XI C (311) Bergen-Belsen ein. Es gehörte zu einem der zwölf im Sommer 1941 im Reichsgebiet errichteten „Russenlagern“. Diese waren nur notdürftig ausgestattet und bestanden lediglich aus einer von Stacheldraht umzäunten und mit Wachtürmen bewehrten Freifläche. Erdhöhlen oder -hütten waren für die Gefangenen oft bis in den Winter 1941/42 hinein der einzige Schutz vor der Witterung. Die hygienischen Verhältnisse waren völlig unzureichend. Eine Behandlung nach den Grundsätzen der Genfer Konvention von 1929 wurde den sowjetischen Soldaten vorsätzlich verwehrt. Gleichzeitig wurde Bergen-Belsen als zentrales Lazarett für sowjetische Kriegsgefangene im westlichen Teil des Wehrkreises XI bestimmt.

     

    Während des Rundgangs thematisiert die Historikerin Katja Seybold mithilfe biografischer Materialien, Fotografien und Zeichnungen die Lebensbedingungen der sowjetischen Kriegsgefangenen in Bergen-Belsen.

     

    Dieser Rundgang wird nach Möglichkeit vor Ort angeboten. Treffpunkt ist der Eingang zum Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Bitte denken Sie an einen Mund-Nasen-Schutz. Sollte dies wegen aktueller Corona-Verordnungen nicht möglich sein, wird der Rundgang digital stattfinden. Den aktuellen Stand geben wir situationsbedingt ggf. sehr kurzfristig auf unserer Webseite bekannt.

     

August 2021

  • Thematischer Rundgang: Der Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen

    08. August 2021

    14:30 - 16:30

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Der Friedhof des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen

    08. August 2021

    14:30 - 16:30

    Am 21. Juli 1941 traf der erste Transport mit 2000 sowjetischen Kriegsgefangenen im neu errichteten Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager (Stalag) XI C (311) Bergen-Belsen ein. Aufgrund anfangs fehlender fester Unterkünfte und unzureichender hygienischer Verhältnisse traten bald Epidemien wie Ruhr und später auch Fleckfieber und Typhus auf. Hauptursache des bald einsetzenden Massensterbens war jedoch die Entkräftung der Gefangenen. Infolge der „Hungerrationen“, die ihnen die Wehrmacht verabreichte, setzte schnell der körperliche Verfall ein. Von den rund 500 000 bis Jahresende 1941 nach Deutschland transportierten sowjetischen Kriegsgefangenen kam bis zum Frühjahr 1942 jeder Zweite ums Leben. Allein in Bergen-Belsen starben im Winter 1941/1942 14 000 sowjetische Kriegsgefangene. Insgesamt fanden etwa 20 000 sowjetische Kriegsgefangene ihre letzte Ruhestätte auf dem nur etwa 600 m vom Lager entfernt gelegenen Friedhof.

     

    Anlässlich des 80. Jahrestages der ersten Bestattung auf dem Kriegsgefangenenfriedhof Bergen-Belsen am 7. August 1941 stellt Ihnen die Historikerin Katja Seybold die Geschichte des Ortes vor.

     

    Dieser Rundgang wird nach Möglichkeit vor Ort angeboten. Treffpunkt ist der Parkplatz des Friedhofes. Bitte denken Sie an einen Mund-Nasen-Schutz. Sollte dies wegen aktueller Corona-Verordnungen nicht möglich sein, wird der Rundgang digital stattfinden. Den aktuellen Stand geben wir situationsbedingt ggf. sehr kurzfristig auf unserer Webseite bekannt.

     
  • Thematischer Rundgang: NS-Zwangsarbeit und das KZ Bergen-Belsen

    15. August 2021

    14:30 - 16:30

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: NS-Zwangsarbeit und das KZ Bergen-Belsen

    15. August 2021

    14:30 - 16:30

     

    Dieser Rundgang war ursprünglich für den 20. Juni geplant und ist nun auf den 15. August 2021  verschoben worden - wir bitten um Verständnis.

    Zwangsarbeit spielte im KZ Bergen-Belsen zunächst eine geringere Rolle als in anderen Konzentrationslagern. Dennoch gab es auch hier von Beginn an Arbeitskommandos, in denen die meisten Häftlinge Zwangsarbeit leisten mussten. Im weiteren Verlauf nahm das KZ Bergen-Belsen jedoch eine immer wichtigere Funktion im System der NS-Zwangsarbeit ein, als Auffanglager für nicht mehr arbeitsfähige männliche Häftlinge und als Durchgangslager für die KZ-Zwangsarbeit von Frauen im Deutschen Reich. Der Rundgang skizziert diese Entwicklung und fragt nach ihrer Bedeutung für die Häftlinge.

     

    Mit: Dr. Thomas Rahe, Historiker und stellv. Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen

     

    Dieser Rundgang wird nach Möglichkeit vor Ort angeboten. Treffpunkt ist der Eingang zum Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Bitte denken Sie an einen Mund-Nasen-Schutz. Sollte dies wegen aktueller Corona-Verordnungen nicht möglich sein, wird der Rundgang digital stattfinden. Den aktuellen Stand geben wir situationsbedingt ggf. sehr kurzfristig auf unserer Webseite bekannt.

    Der Rundgang beginnt um 14:30 Uhr und wird ca. 90 Minuten dauern. Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmendenzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 14. August 2021 unter dieser E-Mailadresse an: Information.Bergen-Belsen@stiftung-ng.de.  Folgende Angaben werden benötigt: Vor- und Zuname, Anschrift. Beachten Sie bitte, dass Sie keine Anmeldung für Personen aus einem anderen Haushalt vornehmen können. Der Rundgang findet nur im Außengelände statt. Wenn Sie davor oder danach auch die Dauerausstellung besuchen möchten, melden Sie sich dafür bitte über unser Buchungssystem an.

     
  • Finissage: „Mein blauer Vogel fliegt“ Filmvorführung und Zeitzeugengespräch mit Celino Bleiweiss

    15. August 2021

    16:00 - 18:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Finissage: „Mein blauer Vogel fliegt“ Filmvorführung und Zeitzeugengespräch mit Celino Bleiweiss

    15. August 2021

    16:00 - 18:00

    Eine Gruppe polnischer Jungen wird in ein Konzentrationslagerv eingeliefert und einem deutschen politischen Häftling unterstellt. Ein Kampf um das Überleben beginnt. Der Spielfilm (DDR, 1975, 78min) beruht auf einer wahren Geschichte aus dem KZ Buchenwald. Regie führte Celino Bleiweiss, der als Kind das KZ Bergen-Belsen überlebte. Celino Bleiweiss, geboren 1937 in einer jüdischen Familie in Polen, wurde nach der Ermordung seiner Eltern mit einer falschen Identität in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Heute pendelt er zwischen Deutschland und Israel. Ein Gespräch über das Leben und Überleben, über Kinderjahre im Lager und den Begriff der Heimat.

     

    Die Veranstaltung wird, abhängig von den zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Verordnungen, vor Ort oder digital stattfinden. Anmeldung zur Teilnahme im Ticketshop des Museums.

     

    Die Wanderausstellung "Kinder im KZ Bergen-Belsen" wird vom 16. April bis 15. August 2021 im Museum Lüneburg gezeigt. Weitere Informationen sind auf der Webseite zur Ausstellung zu finden.

     
  • Thematischer Rundgang: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen. Geschichten über Verfolgung, Selbstbehauptung und Kontinuitäten der Diskriminierung

    22. August 2021

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen. Geschichten über Verfolgung, Selbstbehauptung und Kontinuitäten der Diskriminierung

    22. August 2021

    14:30 - 16:00

     

    Seit 1944 waren auch Sinti und Roma sowie Sintize und Romnja – so lautet der weibliche Plural – im Konzentrationslager Bergen-Belsen inhaftiert, darunter auch zahlreiche Kinder. Dabei ist insbesondere Bergen-Belsen, als häufig letzter Ort eines jahrelangen Verfolgungswegs, für viele Sinti_ze und Rom_nja ein wichtiger Ort der kollektiven Erinnerung. Auf dem Rundgang erfahren Sie, auf welchen Wegen Rom_nja und Sinti_ze nach Bergen-Belsen deportiert wurden, unter welchen Bedingungen sie im Lager lebten und wie die Überlebenden und Mitglieder der Bürger_innenrechtsbewegung nach 1945 mit den Verfolgungserfahrungen umgegangen sind. Nicht zuletzt wird Antiziganismus, als bis heute weit verbreiteter und spezifischer Rassismus gegenüber sozialen Gruppen, die mit dem Stigma ‚Zigeuner’ oder anderen verwandten Bezeichnungen identifiziert werden, Thema sein. Nach dem Rundgang haben Sie die Möglichkeit, sich an ausgewählten Stationen in der Dauerausstellung weitergehend zu dem Thema zu informieren.

     

    Daniel Tonn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte Bergen-Belsen sowie bei der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA) der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.

     

    Dieser Rundgang wird nach Möglichkeit vor Ort angeboten. Treffpunkt ist die Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Bitte denken Sie an einen Mund-Nasen-Schutz. Sollte dies wegen aktueller Corona-Verordnungen nicht möglich sein, wird der Rundgang digital stattfinden. Den aktuellen Stand geben wir situationsbedingt ggf. sehr kurzfristig auf unserer Webseite bekannt.