Juni 2022

  • Fortbildung: Lernort Bergen-Belsen

    02. Juni 2022 - 10:00

    16. Juni 2022 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Fortbildung: Lernort Bergen-Belsen

    02. Juni 2022 - 10:00

    16. Juni 2022 - 16:00

    Fortbildung für schulische Multiplikator_innen aller Schulformen und Fächer

     

    Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über den historischen Ort und die Dauerausstellung. Anschließend stellen wir Ihnen ausgesuchte Materialien und historische Quellen vor, die wir in der Arbeit mit Lerngruppen einsetzen. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, im Vorfeld eines Besuches mit Ihrer Lerngruppe, Methoden der Bildungsarbeit auszuprobieren. Dies erleichtert Ihnen, Anknüpfungspunkte für die Vor- und Nachbereitung zu finden. Zusätzlich geben wir Ihnen praktische Hinweise zu unseren Bildungsangeboten und beantworten Ihre Fragen zu einem zukünftigen Besuch mit Ihrer Lerngruppe. Bitte achten Sie auf dem Wetter angemessene Kleidung und gutes Schuhwerk.

     

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte bis Montag, den 30. Mai 2022, per Mail an bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de mit Angabe des Datums der Veranstaltung, Ihres Namens, Ihrer Anschrift und Telefonnummer sowie der Institution, für die Sie tätig sind, und ggf. der Fächerkombination.Nach Eingang Ihrer Anmeldung bekommen Sie von uns eine Bestätigung für Ihre Teilnahme.

     

    Bitte beachten Sie die tagesaktuellen Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus an der Gedenkstätte auf unserer Webseite.

     

     

     

     
  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    05. Juni 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    05. Juni 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     
  • Workshop: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

    09. Juni 2022

    10:00 - 17:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Workshop: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

    09. Juni 2022

    10:00 - 17:00

    Findet in Hannover statt

     

    Vorurteile, diskriminierende und menschenverachtende Sprüche – kurz Stammtischparolen – begegnen uns öfter, als uns lieb ist. Meist erwischen sie uns unerwartet, z. B. an der Bushaltestelle, in der Kneipe, auf dem Schulhof, bei der Arbeit, in Vereinen oder auf der Familienfeier. Wir wollen einschreiten, doch bevor wir reagieren können, ist die Situation auch schon vorüber. Das Training „Argumentieren gegen Stammtischparolen“ soll helfen, in solchen Situationen besser zu bestehen und dazu ermutigen, für Vielfalt, Toleranz und eine demokratische Kultur im Umgang miteinander einzutreten. Mit Unterstützung von Daniel Tonn, zertifizierter Trainer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, erarbeiten sich die ca. 15 Teilnehmenden Wissen über Vorurteile, Stammtischparolen und dahinterliegende Mechanismen. Ein Austausch über Hürden, Ängste und Erwartungen leitet über zur gemeinsamen Erarbeitung von Techniken und Strategien, um schlagfertig Parolen zu kontern. Im Mittelpunkt steht die praktische Erprobung und Übung der erlernten Argumentationsstrategien in Rollenspielsituationen. Das Training orientiert sich auch an der gemeinsam von den Landeszentralen für politische Bildung Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Kooperationspartner_innen entwickelten App „KonterBUNT - Einschreiten für Demokratie“, mit der Interessierte auf dem Smartphone oder Tablet Reaktionsmöglichkeiten ausprobieren können.

     

    Die Veranstaltung wird bis 17 Uhr gehen und ist kostenfrei, sie findet in Hannover statt. Den genauen Veranstaltungsort sowie weitere organisatorische Informationen erhalten Sie rechtzeitig im Vorfeld. Auch Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus im Rahmen der Veranstaltung senden wir Ihnen dann zu. Sollte eine Durchführung wider Erwarten in Präsenz nicht möglich sein, findet das Training digital per Zoom statt. Diese Information werden wir ebenfalls rechtzeitig vorher mitteilen.

     

    Ihre verbindliche Anmeldung mit Angabe von Titel und Datum der Veranstaltung, Ihrem Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie ggf. der Institution, für die Sie tätig sind, senden Sie bitte bis 26. Mai 2022 per Mail an bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de. Nach Eingang Ihrer Anmeldung bekommen Sie von uns eine Bestätigung.

     

     

     
  • Lesung aus Jean-Luc Bellangers ">Feindbegünstigung<. Als politischer Häftling im Strafgefängnis Wolfenbüttel"

    09. Juni 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Lesung aus Jean-Luc Bellangers ">Feindbegünstigung<. Als politischer Häftling im Strafgefängnis Wolfenbüttel"

    09. Juni 2022

    19:00 - 20:30

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit Bücher Behr in Wolfenbüttel.

     

    Der Franzose Jean-Luc Bellanger schloss sich als Jugendlicher einer Widerstandsgruppe an. 1942 wurde er im Alter von 17 Jahren wegen „Feindbegünstigung“ zu zehn Jahren Haft verurteilt und in das Strafgefängnis Wolfenbüttel gebracht. Aufgrund seiner Deutschkenntnisse konnte er in der Gefängnisbücherei sowie im Lazarett arbeiten. So erhielt er Einblick in viele Bereiche des Haftalltags und knüpfte Kontakte zu Angehörigen anderer Widerstandsgruppen. Insbesondere war er darüber informiert, dass zahlreiche Widerstandskämpfer als „Nacht und Nebel“-Gefangene in Wolfenbüttel hingerichtet wurden.

    Nach der Befreiung Wolfenbüttels durch amerikanische Truppen am 11. April 1945 kehrte Jean-Luc Bellanger nach Frankreich zurück. Seine autobiografischen Erinnerungen erschienen 2018 in deutscher Sprache und können im Buchhandel erworben werden.

     

    In der Lesung werden ausgewählte Textpassagen des Erinnerungsberichtes durch den Schauspieler und Theaterpädagogen Jürgen Beck-Rebholz vorgetragen.

     

    Die Lesung findet bei Bücher Behr, Kornmarkt 4/5, 38300 Wolfenbüttel. Die Teilnahme ist kostenfrei.

     

    Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über Bücher Behr.
    Email: info@buecher-behr.de
    Tel.: 05331 / 98890

     

     

     
  • Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    12. Juni 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    12. Juni 2022

    14:30 - 16:00

    Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Die Familie Frank emigrierte 1933 in die Niederlande. Nach der Besetzung der Niederlande durch deutsche Truppen 1940, wurde die Situation für die jüdische Familie Frank immer bedrohlicher, schließlich versteckte sie sich 1942 in einem Hinterhaus in Amsterdam. Dort konnten sie noch zwei Jahre versteckt leben. In dieser Zeit schrieb Anne ihr Tagebuch, durch das sie später Weltruhm erlangen sollte. Das Tagebuch besteht aus Briefen an eine fiktive Freundin, die sie mit „Liebe Kitty“ anredet.

     

    Annes Tagebuch bricht im August 1944 ab. Ihre Familie wurde verraten und über das Durchgangslager Westerbork nach Auschwitz deportiert. Ende Oktober 1944 kamen Anne und ihre Schwester Margot nach Bergen-Belsen, wo sie im März 1945 an Hunger, Kälte und Krankheit starben. Sie sind an unbekannter Stelle in einem der Massengräber auf dem Gelände der heutigen Gedenkstätte Bergen-Belsen begraben.

     

    Anne konnte über die Zeit nach ihrer Verhaftung nicht mehr selbst berichten, weil sie ihr Tagebuch in Amsterdam zurücklassen musste. Elke von Meding, Vorsitzende der AG Bergen-Belsen, möchte in der ca. 90-minütigen Führung einen Eindruck davon vermitteln, wie es Anne und ihrer Schwester Margot nach ihrer Verhaftung bis zu ihrem Tod im KZ Bergen-Belsen ergangen ist.

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Dieser Rundgang ist kostenfrei und wird zweimal, am 12. und am 19. Juni angeboten. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum jeweiligen Vortag über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     
  • Buchvorstellung: Tamurbek Dawletschin: Von Kasan bis Bergen-Belsen - Erinnerungen eines sowjetischen Kriegsgefangenen 1941 /42

    14. Juni 2022 - 17:00

    26. April 2022 - 12:43

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Buchvorstellung: Tamurbek Dawletschin: Von Kasan bis Bergen-Belsen - Erinnerungen eines sowjetischen Kriegsgefangenen 1941 /42

    14. Juni 2022 - 17:00

    26. April 2022 - 12:43

    Diese Veranstaltung findet in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover statt.

     

    Nur wenige Berichte von sowjetischen Kriegsgefangenen sind überliefert - der eindrucksvolle Text von Tamurbek Dawletschin ist einer davon.

     

    Der Tatare Tamurbek Dawletschin, Universitätsdozent in Kasan an der Wolga, wird unmittelbar nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion als Offizier der Roten Armee an die Front geschickt. Schon bald gerät er in Gefangenschaft und wird wie Hunderttausende andere sowjetische Soldaten nach Deutschland verschleppt. Er landet schließlich im »Stalag XI C (311)« Bergen-Belsen. Dawletschin überlebt das Massensterben im Winter 1941 /42, bei dem mehr als 14.000 Gefangene elend ums Leben kommen. Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft im Juli 1942 erkrankt er schwer an Tuberkulose. Erst 1951 kann er das Sanatorium verlassen, zieht nach München und arbeitet am »Institut zur Erforschung der UdSSR«. Tamurbek Dawletschin stirbt 1983, ohne seine Heimat jemals wiedergesehen zu haben.

     

    Seine Erinnerungen wurden anlässlich des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion neu aufgelegt. Bernd Horstmann wird ausgewählte Passagen daraus vorlesen. Anschließend spricht Dr. Rolf Keller mit Dr. Camilla Dawletschin-Linder, der Tochter des Autors, unter anderem über die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte des Manuskripts.

     

    Zu den Personen

    • Dr. Camilla Dawletschin-Linder ist Nahost-Historikerin und lebt in Hamburg.
    • Bernd Horstmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen.
    • Dr. Rolf Keller ist Leiter der Abteilung Gedenkstättenförderung in der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Celle.

     

    Veranstaltungsort: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek, Waterloostraße 8, 30169 Hannover

     

     

     
  • Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    19. Juni 2022

    10:30 - 12:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    19. Juni 2022

    10:30 - 12:00

    Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Die Familie Frank emigrierte 1933 in die Niederlande. Nach der Besetzung der Niederlande durch deutsche Truppen 1940, wurde die Situation für die jüdische Familie Frank immer bedrohlicher, schließlich versteckte sie sich 1942 in einem Hinterhaus in Amsterdam. Dort konnten sie noch zwei Jahre versteckt leben. In dieser Zeit schrieb Anne ihr Tagebuch, durch das sie später Weltruhm erlangen sollte. Das Tagebuch besteht aus Briefen an eine fiktive Freundin, die sie mit „Liebe Kitty“ anredet.

     

    Annes Tagebuch bricht im August 1944 ab. Ihre Familie wurde verraten und über das Durchgangslager Westerbork nach Auschwitz deportiert. Ende Oktober 1944 kamen Anne und ihre Schwester Margot nach Bergen-Belsen, wo sie im März 1945 an Hunger, Kälte und Krankheit starben. Sie sind an unbekannter Stelle in einem der Massengräber auf dem Gelände der heutigen Gedenkstätte Bergen-Belsen begraben.

     

    Anne konnte über die Zeit nach ihrer Verhaftung nicht mehr selbst berichten, weil sie ihr Tagebuch in Amsterdam zurücklassen musste. Elke von Meding, Vorsitzende der AG Bergen-Belsen, möchte in der ca. 90-minütigen Führung einen Eindruck davon vermitteln, wie es Anne und ihrer Schwester Margot nach ihrer Verhaftung bis zu ihrem Tod im KZ Bergen-Belsen ergangen ist.

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Dieser Rundgang ist kostenfrei und wird zweimal, am 12. und am 19. Juni angeboten. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum jeweiligen Vortag über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     
  • Thematischer Rundgang: Bergen-Belsen aus religiöser Perspektive

    19. Juni 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Bergen-Belsen aus religiöser Perspektive

    19. Juni 2022

    14:30 - 16:00

    Bergen-Belsen ist heute eine Stätte des Gedenkens und der Dokumentation. Doch diesem Ort kommt auch eine religiöse Dimension zu, bei offiziellen Gedenkveranstaltungen ebenso wie bei privaten Besuchen von Angehörigen, die hier Mitglieder ihrer Familie verloren haben. Aber auch während seiner Existenz als Konzentrationslager war Bergen-Belsen ein Ort, an dem Häftlinge Religiosität praktiziert haben. Bei dem etwa 90-minütigen Rundgang mit Thomas Rahe, Historiker und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte, zu den Gräbern, Denkmälern und Gedenksteinen und durch die Dauerausstellung der Gedenkstätte soll der religiösen Bedeutung Bergen-Belsens aus christlicher und jüdischer Perspektive nachgegangen werden.

     

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Dieser Rundgang ist kostenfrei. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 18. Juni über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     
  • Fortbildung: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen und das Fortwirken von Antiziganismus bis in die Gegenwart

    23. Juni 2022

    10:00 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Fortbildung: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen und das Fortwirken von Antiziganismus bis in die Gegenwart

    23. Juni 2022

    10:00 - 16:00

    Fortbildung für außerschulische und schulische Multiplikator_innen

     

    Bei einer viel beachteten Gedenk- und Protestkundgebung im Oktober 1979 in Bergen-Belsen forderten Aktivist_innen der Bürgerrechtsbewegung der Sinti_ze und Rom_nja, den Völkermord an ihren Angehörigen offiziell anzuerkennen. Zudem prangerten sie fortwährende Menschenrechtsverletzungen in Deutschland und Europa an. Davon ausgehend stellen wir in der Fortbildung Materialien und Methoden vor, um Antiziganismus als spezifische Form des Rassismus gegen Rom_nja und Sinti_ze sowohl in historischer als auch gegenwärtiger Perspektive mit einer Lerngruppe zu behandeln. Anhand ausgewählter Biografien zeigen wir, wie sich die nationalsozialistische Verfolgungspolitik auf das Leben der Betroffenen ausgewirkt hat. Bei einem Rundgang über das Gelände der Gedenkstätte thematisieren wir an ausgewählten Orten die Situation der Menschen im Lager. Auch nach der Befreiung 1945 waren Überlebende vielfach mit Ausgrenzung konfrontiert und bis heute wirken antiziganistische Vorurteile und Mechanismen eines strukturellen Rassismus fort. Am Ende stellen wir Möglichkeiten vor, wie Lernende eine kritische Haltung zu antiziganistischen Vorfällen entwickeln können.

     

    Bitte achten Sie auf wetterfeste Bekleidung und festes Schuhwerk.

     

    Ihre verbindliche Anmeldung mit Angabe von Titel und Datum der Veranstaltung, Ihrem Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie ggf. der Institution, für die Sie tätig sind, senden Sie bitte bis 9. Juni 2022 per Mail an bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de. Nach Eingang Ihrer Anmeldung bekommen Sie von uns eine Bestätigung für Ihre Teilnahme.

     

     

     
  • SAVE THE DATE: Vortrag "Historisch-politische Bildung in der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel"

    23. Juni 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    SAVE THE DATE: Vortrag "Historisch-politische Bildung in der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel"

    23. Juni 2022

    19:00 - 20:30

    In ihrem Vortrag geben die pädagogischen Mitarbeiter_innen der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel interessante Einblicke in Methoden und Ziele der historisch-politischen Bildungsarbeit vor Ort.

     

    Weitere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

     

     

     
  • Lange Nacht der kleinen Museen: Vortrag "Hingerichtet in Wolfenbüttel. Eine biografische Rekonstruktion"

    25. Juni 2022

    18:00 - 19:00

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Lange Nacht der kleinen Museen: Vortrag "Hingerichtet in Wolfenbüttel. Eine biografische Rekonstruktion"

    25. Juni 2022

    18:00 - 19:00

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der kleinen Museen in Wolfenbüttel.

     

    526 - Das ist die Anzahl der Frauen und Männer, die zwischen Oktober 1937 und März 1945 im Strafgefängnis Wolfenbüttel wegen unterschiedlicher, teils geringfügiger Delikte oder Widerstandshandlungen gegen das nationalsozialistische Regime hingerichtet wurden. Hinter dieser Zahl stehen Namen, Gesichter und Lebensgeschichten. Die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel versteht es als eine ihrer zentralen Aufgaben, diese Lebensgeschichten der im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen anhand von historischen Quellen zu rekonstruieren und zu dokumentieren.

    In ihrem Vortrag präsentiert Tomke Blotevogel, wissenschaftliche Volontärin der Gedenkstätte, die Ergebnisse ihrer biografischen Recherche und die auf dieser Grundlage entstandenen neuen Ausstellungstafel.

     

    Der Vortrag findet im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel, statt.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Lange Nacht der kleinen Museen: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    25. Juni 2022

    20:00 - 21:00

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Lange Nacht der kleinen Museen: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    25. Juni 2022

    20:00 - 21:00

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     

Juli 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    03. Juli 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    03. Juli 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Thematischer Rundgang: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen. Geschichten über Verfolgung, Selbstbehauptung und Kontinuitäten der Diskriminierung

    03. Juli 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Sinti_ze und Rom_nja im KZ Bergen-Belsen. Geschichten über Verfolgung, Selbstbehauptung und Kontinuitäten der Diskriminierung

    03. Juli 2022

    14:30 - 16:00

    Seit 1944 waren auch Sinti und Roma sowie Sint_izze und Rom_nja – so lautet der gendersensible Plural – im Konzentrationslager Bergen-Belsen inhaftiert, darunter auch zahlreiche Kinder. Dabei ist insbesondere Bergen-Belsen für viele Sinti_ze und Rom_nja ein wichtiger Ort der kollektiven Erinnerung. Denn für viele war hier der letzte Ort eines jahrelangen Verfolgungswegs. Brigita Malenica, pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen, erläutert auf diesem etwa 90 Minuten dauernden Rundgang , auf welchen Wegen Rom_nja und Sinti_ze nach Bergen-Belsen deportiert wurden und unter welchen Bedingungen sie im Lager lebten. Auch darauf, wie die Überlebenden und Mitglieder der Bürger_innenrechtsbewegung nach 1945 mit den Verfolgungserfahrungen umgegangen sind, wird eingegangen. Nicht zuletzt wird Antiziganismus, als bis heute weit verbreiteter und spezifischer Rassismus gegenüber sozialen Gruppen, die mit dem Stigma ‚Zigeuner’ oder anderen verwandten Bezeichnungen identifiziert werden, Thema sein. Nach dem Rundgang haben Sie die Möglichkeit, sich an ausgewählten Stationen in der Dauerausstellung weitergehend zu dem Thema zu informieren.

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Dieser Rundgang ist kostenfrei. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 2. Juli über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     
  • Öffentliche Führung "Zur Architektur des neuen Dokumentationszentrums"

    07. Juli 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung "Zur Architektur des neuen Dokumentationszentrums"

    07. Juli 2022

    19:00 - 20:30

    Im November 2019 wurde das neue Besucher- und Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfebüttel nach den Entwürfen der Berliner winkemüller.architekten feierlich eröffnet. Das neue Gebäude aus beige eingefärbten Sichtbeton mit strukturierter Fassade befindet sich auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel und grenzt unmittelbar an die historische Gefängnismauer. Für Besucher_innen der Dauerausstellung ist der Neubau frei und schwellenlos zugänglich.

    Mitarbeiter_innen des Staatlichen Baumanagement Braunschweig, das als Auftraggeber und Bauherr fungierte, führen durch den Neubau und vermitteln Hintergründe und Besonderheiten des architektonischen Konzepts.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel@stiftung-ng.de

     

     

     

August 2022

  • Kuratorinnenführung "Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus"

    04. August 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Kuratorinnenführung "Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus"

    04. August 2022

    19:00 - 20:30

    Die Kuratorinnenführung mit Anett Dremel (KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora) durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem von ihr kuratierten Kapitel zur Geschichte des Strafgefängnisses Wolfenbüttel im Nationalsozialismus.

    In Wolfenbüttel befand sich das zentrale Gefängnis für das Land Braunschweig. Als Einrichtung der Justiz war es in die Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten eingebettet. Auf der Basis neu eingeführter oder verschärfter Gesetze und Verordnungen verfolgte die NS-Justiz Menschen, die nicht in die von den Nationalsozialisten propagierte "Volksgemeinschaft" passten oder sich dem Regime widersetzten. Mit Kriegsbeginn stieg die Zahl der ausländischen Gefangenen stark an. Die sich verschlechternden Haftbedingungen, die Ausweitung des Arbeitszwangs, die angespannte Ernährungslage und Überbelegung führten zu über 500 Todesfällen unter den Gefangenen.

    Neben vertiefenden historischen Informationen bietet die Kuratorinnenführung interessante Einblicke in konzeptionelle und gestalterische Fragen der Ausstellungsplanung.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    07. August 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    07. August 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     

September 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. September 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. September 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Thematischer Rundgang: 70 Jahre Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Entwicklung des ehemaligen Lagergeländes in den letzten sieben Jahrzehnten

    11. September 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: 70 Jahre Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Entwicklung des ehemaligen Lagergeländes in den letzten sieben Jahrzehnten

    11. September 2022

    14:30 - 16:00

    Der diesjährige bundesweite Tag des offenen Denkmals steht unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“. Das Motto aufnehmend bietet die Gedenkstätte Bergen-Belsen einen Rundgang über das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers an.

     

    Am 15. April 1945 befreite die britische Armee Bergen-Belsen. Nur anderthalb Monate später waren alle baulichen Strukturen des Häftlingslagers niedergebrannt bzw. abgerissen. Nur das sogenannte und zuvor von der Wehrmacht und SS genutzte Vorlager blieb noch eine Zeit lang bestehen. Hier lebten bis 1953 deutsche Flüchtlinge.

     

    Heute, 70 Jahre nach Einweihung der Gedenkstätte Bergen-Belsen im November 1952, ist von den Lagerstrukturen nur noch wenig sichtbar. Während des 90-minütigen Rundgangs begibt sich Katja Seybold, die seit 2006 als Historikerin in der Gedenkstätte Bergen-Belsen tätig ist, gemeinsam mit den Teilnehmer_innen auf Spurensuche zu ausgewählten Relikten im Gelände. Anhand dieser erhalten sie einen Überblick über die Entwicklung des Gedenk- und Erinnerungsortes in den letzten Jahrzehnten und die damit verbundenen Herausforderungen des Denkmalschutzes.

     

    Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis 10. September über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     
  • SAVE THE DATE: Öffentliche Führung zum Tag des offenen Denkmals

    11. September 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    SAVE THE DATE: Öffentliche Führung zum Tag des offenen Denkmals

    11. September 2022

    19:00 - 20:30

    Am 11. Oktober 2022 ist Tag des offenen Denkmals.
    Koordiniert wird der bundesweite Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

     

    Anlässlich des Aktionstages ist ein öffentliche Führung durch die historischen Orte auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel geplant.

     

    Nähere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

     

     

    Mehr Informationen

     
  • Thematischer Rundgang: Zwangsarbeit im KZ Bergen-Belsen

    25. September 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Zwangsarbeit im KZ Bergen-Belsen

    25. September 2022

    14:30 - 16:00

    Der Einsatz von Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen als Zwangsarbeiter_innen war ein elementarer Bestandteil der NS-Wirtschaft. Auch im Kontext von Bergen-Belsen wurden sowohl sowjetische Kriegsgefangene als auch die Gefangenen des Konzentrationslagers in verschiedenen Arbeitseinsätzen unvorstellbaren Arbeitsbedingungen ausgesetzt.

     

    Der ca. 90-minütige Rundgang mit Stina Barrenscheen, Unternehmenshistorikerin an der Georg-August-Universität Göttingen, wird sich sowohl mit der Zwangsarbeit und der Rolle der SS im Allgemeinen, als auch mit den spezifischen Arbeitseinsätzen der Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge in Bergen-Belsen auseinandersetzen: Letztere wurden insbesondere auf dem Lagergelände für interne Arbeiten, wie dem Küchenkommando oder in der Weberei eingesetzt, nur wenig ist über die Außenlager bekannt. Die sowjetischen Kriegsgefangenen waren in zahlreichen Arbeitskommandos außerhalb der Lager Oerbke, Wietzendorf, Bergen-Belsen und Fallingbostel für Arbeiten im Straßenbau, der Rüstungsindustrie oder in der Landwirtschaft im Einsatz. Außerdem soll es um einzelne persönliche Schicksale gehen, anhand derer die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen verdeutlicht werden.

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis 24. September über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     

Oktober 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    02. Oktober 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    02. Oktober 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Öffentliche Führung anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe

    10. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe

    10. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Am 10. Oktober ist der Internationale Tag gegen die Todesstrafe. Jedes Jahr finden an diesem Tag weltweit Aktionen von Personen und Organisationen statt, die sich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen.

     

    Anlässlich des Aktionstages führt Dr. Thomas Kubetzky (Historisches Seminar der TU Braunschweig) durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" und widmet sich dabei schwerpunktmäßig dem von ihn kuratierten Kapitel zur Hinrichtungsstätte von 1937 bis 1945.
    Im Herbst 1937 richtete das Reichsministerium der Justiz im Strafgefängnis Wolfenbüttel eine zentrale Hinrichtungsstätte für Norddeutschland ein. Bis März 1945 wurden in Wolfenbüttel 526 Männern und Frauen mit der Guillotine hingerichtet. Die meisten Todesurteile wurden von NS-Sondergerichten verhängt. Nach Kriegsbeginn 1939 stiegen die Hinrichtungszahlen stark an. Fast die Hälfte aller zum Tode Verurteilten kam aus dem besetzten europäischen Ausland.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • SAVE THE DATE: Vortrag der Geschäftsführerin Dr. Elke Gryglewski

    27. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    SAVE THE DATE: Vortrag der Geschäftsführerin Dr. Elke Gryglewski

    27. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Nähere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

     

     

     

November 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    06. November 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    06. November 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     

Dezember 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. Dezember 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. Dezember 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de