August 2022

  • Ausstellungseröffnung: Ungesühnt – Verschwiegen – Ein Heimatbild

    14. August 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Ausstellungseröffnung: Ungesühnt – Verschwiegen – Ein Heimatbild

    14. August 2022

    14:30 - 16:00

    Kunstinstallation von Peter  Barth

     

    Vor 77 Jahren, am 8. April 1945, wurde bei einem Bombenangriff auf die Bahnanlagen beim Celler Güterbahnhof ein Transportzug getroffen, der etwa 3.400 Häftlinge aus den Konzentrationslagern Salzgitter-Drütte und Holzen in das Konzentrationslager Bergen-Belsen bringen sollte. Ein Teil der Überlebenden konnte sich aus den Waggons befreien und fliehen. Sie wurden von Angehörigen der SS, der Wehrmacht, der Polizei und Celler Zivilisten verfolgt. Diese ermordeten 170 der Fliehenden.

    Die Installation von Peter Barth erinnert an das Celler Massaker vom April 1945. Mit 170 fiktiven Porträts versucht der 1939 in Celle geborene Künstler, an die Ermordeten zu erinnern und ihnen ein Gesicht zu geben. – auch wenn ihr tatsächliches Aussehen nicht wiederzugeben ist.

     

    Die Kunstinstallation wird vom 14. August bis 13. November 2022 in der Gedenkstätte Bergen-Belsen gezeigt.

     

    Eröffnung

    14. August 2022, 14.30 – 16 Uhr, im Forum

     

    Zur Eröffnung laden wir herzlich ein.

     

    • Begrüßung und historische Einführung: Dr. Thomas Rahe, Historiker und stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen
    • Kunsthistorische Einordnung: Meggie Hönig, M.A., Kunsthistorikerin und Grafikdesignerin, Celle

     

    Der Eintritt ist frei.

     

     

     

     

September 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. September 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. September 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Anmeldung unter:
    Tel.: 05331 - 9355010
    E-Mail: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • TAG DES OFFENEN DENKMALS: Öffentliche Führung zur Gedenkstätte Buchhorst

    11. September 2022

    14:00 - 15:00

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    TAG DES OFFENEN DENKMALS: Öffentliche Führung zur Gedenkstätte Buchhorst

    11. September 2022

    14:00 - 15:00

    Am Tag des offenen Denkmals bieten wir eine öffentliche Führung zur Gedenkstätte Braunschweig-Buchhorst. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz des Hotel Aquarius, Ebertallee 44G, 38104 Braunschweig. Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Der bundesweite Aktionstag ermöglicht Besucherinnen und Besuchern der Frage nachzughen, welche Erkenntnisse und Beweise sich durch die Begutachtung der originalen Denkmalsubstanz gewinnen lassen. Welche Spuren hat menschliches Handeln über die Jahrhunderte hinweg und viele Zeitschichten hindurch hinterlassen? Welche „Taten“ wurden im und am Bau verübt?

     

    Der militärische Schießübungsplatz in der Braunschweiger Buchhorst wurde 1876 für die Garnison Braunschweig angelegt und bis 1962 genutzt. Während des Nationalsozialismus wurden im nördlichsten der erhaltenen Kugelfänge des Schießstandes mindestens 26 Soldaten und Zivilisten erschossen. Seit Beginn dieses Jahres erinnert eine Informationsstele an die frühere Nutzung des Schießplatzes als Hinrichtungsstätte und an das Schicksal der Opfer.

     

    Anmeldung unter:

    E-Mail: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

    Tel.: 05331 - 9355010

     

     

    Mehr Informationen

     
  • Thematischer Rundgang: 70 Jahre Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Entwicklung des ehemaligen Lagergeländes in den letzten sieben Jahrzehnten

    11. September 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: 70 Jahre Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Entwicklung des ehemaligen Lagergeländes in den letzten sieben Jahrzehnten

    11. September 2022

    14:30 - 16:00

    Der diesjährige bundesweite Tag des offenen Denkmals steht unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“. Das Motto aufnehmend bietet die Gedenkstätte Bergen-Belsen einen Rundgang über das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers an.

     

    Am 15. April 1945 befreite die britische Armee Bergen-Belsen. Nur anderthalb Monate später waren alle baulichen Strukturen des Häftlingslagers niedergebrannt bzw. abgerissen. Nur das sogenannte und zuvor von der Wehrmacht und SS genutzte Vorlager blieb noch eine Zeit lang bestehen. Hier lebten bis 1953 deutsche Flüchtlinge.

     

    Heute, 70 Jahre nach Einweihung der Gedenkstätte Bergen-Belsen im November 1952, ist von den Lagerstrukturen nur noch wenig sichtbar. Während des 90-minütigen Rundgangs begibt sich Katja Seybold, die seit 2006 als Historikerin in der Gedenkstätte Bergen-Belsen tätig ist, gemeinsam mit den Teilnehmer_innen auf Spurensuche zu ausgewählten Relikten im Gelände. Anhand dieser erhalten sie einen Überblick über die Entwicklung des Gedenk- und Erinnerungsortes in den letzten Jahrzehnten und die damit verbundenen Herausforderungen des Denkmalschutzes.

     

    Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis 10. September über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     
  • Thematischer Rundgang: Zwangsarbeit im KZ Bergen-Belsen

    25. September 2022

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Zwangsarbeit im KZ Bergen-Belsen

    25. September 2022

    14:30 - 16:00

    Der Einsatz von Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen als Zwangsarbeiter_innen war ein elementarer Bestandteil der NS-Wirtschaft. Auch im Kontext von Bergen-Belsen wurden sowohl sowjetische Kriegsgefangene als auch die Gefangenen des Konzentrationslagers in verschiedenen Arbeitseinsätzen unvorstellbaren Arbeitsbedingungen ausgesetzt.

     

    Der ca. 90-minütige Rundgang mit Stina Barrenscheen, Unternehmenshistorikerin an der Georg-August-Universität Göttingen, wird sich sowohl mit der Zwangsarbeit und der Rolle der SS im Allgemeinen, als auch mit den spezifischen Arbeitseinsätzen der Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge in Bergen-Belsen auseinandersetzen: Letztere wurden insbesondere auf dem Lagergelände für interne Arbeiten, wie dem Küchenkommando oder in der Weberei eingesetzt, nur wenig ist über die Außenlager bekannt. Die sowjetischen Kriegsgefangenen waren in zahlreichen Arbeitskommandos außerhalb der Lager Oerbke, Wietzendorf, Bergen-Belsen und Fallingbostel für Arbeiten im Straßenbau, der Rüstungsindustrie oder in der Landwirtschaft im Einsatz. Außerdem soll es um einzelne persönliche Schicksale gehen, anhand derer die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen verdeutlicht werden.

     

    Der Treffpunkt ist neben dem Eingang zum Dokumentationszentrum. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis 24. September über das Buchungsportal der Gedenkstätte.

     

    Da die Coronavirus-Pandemie noch nicht überwunden ist, bitten wir alle Besucher_innen, sich vor dem Besuch unserer Veranstaltungen auf unserer Webseite über die jeweils aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen zu informieren und gegebenenfalls darauf einzustellen.

     

     

     

Oktober 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    02. Oktober 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    02. Oktober 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Öffentliche Führung anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe

    10. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe

    10. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Am 10. Oktober ist der Internationale Tag gegen die Todesstrafe. Jedes Jahr finden an diesem Tag weltweit Aktionen von Personen und Organisationen statt, die sich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen.

     

    Anlässlich des Aktionstages führt Dr. Thomas Kubetzky (Historisches Seminar der TU Braunschweig) durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" und widmet sich dabei schwerpunktmäßig dem von ihn kuratierten Kapitel zur Hinrichtungsstätte von 1937 bis 1945.
    Im Herbst 1937 richtete das Reichsministerium der Justiz im Strafgefängnis Wolfenbüttel eine zentrale Hinrichtungsstätte für Norddeutschland ein. Bis März 1945 wurden in Wolfenbüttel 526 Männern und Frauen mit der Guillotine hingerichtet. Die meisten Todesurteile wurden von NS-Sondergerichten verhängt. Nach Kriegsbeginn 1939 stiegen die Hinrichtungszahlen stark an. Fast die Hälfte aller zum Tode Verurteilten kam aus dem besetzten europäischen Ausland.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     
  • Vortrag der Geschäftsführerin Dr. Elke Gryglewski

    27. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Vortrag der Geschäftsführerin Dr. Elke Gryglewski

    27. Oktober 2022

    19:00 - 20:30

    Nähere Informationen werden zeitnah bekannt gegeben.

     

     

     

November 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    06. November 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    06. November 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     

     

     

Dezember 2022

  • Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. Dezember 2022

    11:00 - 12:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

    04. Dezember 2022

    11:00 - 12:30

    Die Führung durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus" widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen. Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen und die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt die Führung ab.

     

    Treffpunkt und Beginn der Führung ist an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel.


    Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung:
    Tel.: 05331/9355010
    Email: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de