Juni 2024

  • Sonderausstellung Ein Tatort: Bergen-Belsen

    16. Juni 2024 - 14:30

    15. Dezember 2024 - 17:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Sonderausstellung Ein Tatort: Bergen-Belsen

    16. Juni 2024 - 14:30

    15. Dezember 2024 - 17:00

    Vom 16. Juni bis zum 15. Dezember zeigen wir unsere neue Wanderausstellung "Ein Tatort: Bergen-Belsen"!

     

    Ausführlichere Informationen folgen in Kürze.

     
  • Von Dissonanzen und klimpernden Schlüsselbünden: Auditive Erinnerungskultur im Kontext des Forschungsprojektes ,Musikalische und klangliche Erinnerungsräume in der Post-Witness-Eraʻ

    18. Juni 2024

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Von Dissonanzen und klimpernden Schlüsselbünden: Auditive Erinnerungskultur im Kontext des Forschungsprojektes ,Musikalische und klangliche Erinnerungsräume in der Post-Witness-Eraʻ

    18. Juni 2024

    19:00 - 20:30

    Vortrag von Thomas Koehn (Leuphana Universität Lüneburg)

     

     

    Ort: Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Dokumentationszentrum, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel (Zugang über den Parkplatz der Volksbank)

    Die Veranstaltung ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

     
  • Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    23. Juni 2024

    14:30 - 16:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Thematischer Rundgang: Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen

    23. Juni 2024

    14:30 - 16:00

    Vor 70 Jahren, am 25. Juni 1947, erschien Anne Franks Tagebuch unter dem Titel „Het Achterhuis“ zum ersten Mal im Druck. Otto Frank entsprach damit dem Wunsch seiner Tochter Anne, die im Tagebuch geschrieben hatte: „Du weißt längst, dass es mein liebster Wunsch ist, einmal Journalistin und später eine berühmte Schriftstellerin zu werden. Nach dem Krieg will ich auf jeden Fall ein Buch mit dem Titel ‚Das Hinterhaus‘ herausgeben.“

     

    Heute ist Anne Frank, die wenige Tage nach ihrer Schwester Margot im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorben ist, das bekannteste Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. Kein anderes Zeugnis aus der Geschichte des Holocaust hat weltweit so viele Leser gefunden wie ihr Tagebuch, das sie im Versteck in einem Hinterhaus in der Amsterdamer Prinsengracht schrieb. Mehr als eine Million Menschen besuchen jährlich das Hinterhaus, das heute unter dem Namen Anne Frank-Haus ein Museum ist.

     

    So bekannt das Tagebuch der Anne Frank und ihr Versteck in Amsterdam sind, so wenig verbreitet ist das Wissen um ihr weiteres Schicksal nach ihrer Verhaftung in Amsterdam im August 1944. Weder in Auschwitz noch in Bergen-Belsen konnte Anne Frank ihre Tagebuchaufzeichnungen fortsetzen. So sind es die Zeugenberichte von jungen Frauen, die wie sie in Bergen-Belsen inhaftiert waren und überlebt haben, aus denen Näheres über das weitere Schicksal von Anne Frank und ihrer Schwester Margot zu erfahren ist.

     

    Unter dem Titel „Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen“ geht eine Führung mit Elke von Meding anhand dieser Erinnerungsberichte und Interviews den „Spuren von Anne Frank“ nach.

     

    Der Eintritt ist frei. Treffpunkt ist am Informationstresen des Dokumentationszentrums.

     
  • Workshop: Wer gegen Wen? Fußball im Nationalsozialismus

    30. Juni 2024

    10:00 - 13:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Workshop: Wer gegen Wen? Fußball im Nationalsozialismus

    30. Juni 2024

    10:00 - 13:00

    Welche Funktion hatte der Fußball für die Nationalsozialist_innen, KZ-Inhaftierten und nach der Befreiung für die Überlebenden im DP-Camp? Und warum ist es relevant sich heute damit zu beschäftigen? In dem Workshop werden wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen und gleichzeitig die Gedenkstätte kennenlernen.

     

    Eingeladen sind alle interessierten Menschen ab 14 Jahren.

     

    Treffpunkt ist der Informationstresen im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte. Geleitet wird die Veranstaltung von Raimund Lazar, Mitarbeiter in der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte.

     

    Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 27. Juni 2024 über unser Buchungsportal verbindlich an. Sie erhalten eine Bestätigungsmail nach der Anmeldung.

     

    Einlassvorbehalt: Personen, die demokratiefeindlichen Parteien oder Organisationen angehören oder durch antisemitische, geschichtsleugnende, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen, Haltungen oder sichtbare Zeichen in Erscheinung treten oder getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Ebenso behalten wir uns vor, Personen unmittelbar auszuschließen, wenn sie beim Einlass oder während der Veranstaltung entsprechende Äußerungen und Handlungen tätigen.

     
  • Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    30. Juni 2024

    10:00 - 18:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    30. Juni 2024

    10:00 - 18:00

    Heute öffnen wir Lernort M.B. 89! Geführte Rundgänge starten um 11:30 und 14:30.

     

    Die Geschichte des Truppenübungsplatzes und der Kaserne Bergen-Hohne ist untrennbar mit der der Kriegsgefangenenlager am Übungsplatz und des KZ Bergen-Belsen verbunden. Der Truppenübungsplatz wurde 1935 im Rahmen der Aufrüstungs- und Kriegspolitik des NS-Regimes eingerichtet. Hier übte die Wehrmacht den Angriffskrieg, dem ab 1939 Millionen Menschen auch jenseits von Kampfhandlungen zum Opfer fielen. 

     

    Die Spuren der Verbrechen rund um die heutige Niedersachsen-Kaserne sind unübersehbar. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen befinden sich die im April und Mai 1945 angelegten Massengräber mit Zehntausenden Toten. Die Toten des Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen wurden auf dem nahen Kriegsgefangenenfriedhof Hörsten bestattet, und mit dem sogenannten Zelttheaterfriedhof und dem Kleinen Friedhof befinden sich zwei KZ-Friedhöfe innerhalb des Kasernengeländes.

     

    Viele Gebäude in der Niedersachsen-Kaserne, die von 1945 bis 1950 als Displaced Persons Camp genutzt wurde, zeugen zudem vom Neubeginn jüdischen Lebens nach 1945. Das ehemalige Offizierskasino der Wehrmacht, später Roundhouse genannt, war, wie das ehemalige Truppenkino, ein wichtiger Versammlungsort der Selbstverwaltungskomitees der Überlebenden.

     

    Die Ausstellung verdeutlicht, dass Krieg und Verbrechen von Beginn der NS-Herrschaft an geplant waren. Anschaulich stellt sie dar, dass die Wehrmacht eine tragende Säule der NS-Diktatur darstellte. Zudem widmet sie sich den Fragen, welche Handlungsspielräume Soldaten hatten und wie die deutsche Gesellschaft und die Bundeswehr nach 1945 mit dem schwierigen Erbe der Wehrmacht umgingen.

     

    Bis Ende September sind der Lernort M.B.89 und die Ausstellung „Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen“ an einzelnen Samstagen und Sonntagen jeweils von 10:00 bis 18:00 geöffnet. Jeweils um 11:30 und 14:30 wird ein Rundgang am Lernort M.B.89 angeboten. Treffpunkt ist vor dem Ausstellungseingang. Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos.

     

    Anfahrt zum Lernort  M.B. 89

    Der Lernort liegt an der Winsener Straße im äußersten südöstlichen Bereich der Niedersachsen-Kaserne, ca. 2,2 Km entfernt vom Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Richtung der Stadt Bergen. Sie erreichen ihn während der Öffnungszeiten durch ein ausgeschildertes Tor in der Umzäunung der Kaserne. Hinter dem Tor bestehen Parkmöglichkeiten.

     

Juli 2024

  • Workshop: Geschichte der Gedenkstätte Bergen-Belsen und Erinnerungskultur

    07. Juli 2024

    14:00 - 17:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Workshop: Geschichte der Gedenkstätte Bergen-Belsen und Erinnerungskultur

    07. Juli 2024

    14:00 - 17:00

    Die Gedenkstätte Bergen-Belsen ist heute mit den noch vorhandenen baulichen Resten, den Massengräbern und Mahnmalen ein Kulturdenkmal. Sie ist zugleich ein Spiegel des Wandels der deutschen Erinnerungskultur von 1945 bis heute.

     

    In dem dreistündigen Workshop wollen wir uns mit Formen und Funktionen des Erinnerns und Gedenkens auseinandersetzen. In einem Rundgang über das ehemalige Lagergelände werden die Geschichten verschiedener Orte und der Umgang mit den baulichen Überresten der Lager beleuchtet. Ebenso besprechen wir die Entstehungsgeschichte und Gestaltung von Grabstätten und Mahnmalen. Wir werden beispielhaft Bezug nehmen auf gesellschaftliche Debatten in der Nachkriegszeit, um auch die Gestaltung Bergen-Belsens als Prozess und Ausdruck einer sich wandelnden Erinnerungskultur verstehen zu können.

     

    Eingeladen sind alle interessierten Menschen ab 14 Jahren.

     

    Treffpunkt ist der Informationstresen im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte. Geleitet wird die Veranstaltung von Monika Brockhaus, Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte.

     

    Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 4. Juli 2024 über unser Buchungsportal verbindlich an. Sie erhalten eine Bestätigungsmail nach der Anmeldung.

     

    Einlassvorbehalt: Personen, die demokratiefeindlichen Parteien oder Organisationen angehören oder durch antisemitische, geschichtsleugnende, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen, Haltungen oder sichtbare Zeichen in Erscheinung treten oder getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Ebenso behalten wir uns vor, Personen unmittelbar auszuschließen, wenn sie beim Einlass oder während der Veranstaltung entsprechende Äußerungen und Handlungen tätigen.

     
  • Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    13. Juli 2024

    10:00 - 18:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    13. Juli 2024

    10:00 - 18:00

    Heute öffnen wir Lernort M.B. 89! Geführte Rundgänge starten um 11:30 und 14:30.

     

    Die Geschichte des Truppenübungsplatzes und der Kaserne Bergen-Hohne ist untrennbar mit der der Kriegsgefangenenlager am Übungsplatz und des KZ Bergen-Belsen verbunden. Der Truppenübungsplatz wurde 1935 im Rahmen der Aufrüstungs- und Kriegspolitik des NS-Regimes eingerichtet. Hier übte die Wehrmacht den Angriffskrieg, dem ab 1939 Millionen Menschen auch jenseits von Kampfhandlungen zum Opfer fielen. 

     

    Die Spuren der Verbrechen rund um die heutige Niedersachsen-Kaserne sind unübersehbar. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen befinden sich die im April und Mai 1945 angelegten Massengräber mit Zehntausenden Toten. Die Toten des Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen wurden auf dem nahen Kriegsgefangenenfriedhof Hörsten bestattet, und mit dem sogenannten Zelttheaterfriedhof und dem Kleinen Friedhof befinden sich zwei KZ-Friedhöfe innerhalb des Kasernengeländes.

     

    Viele Gebäude in der Niedersachsen-Kaserne, die von 1945 bis 1950 als Displaced Persons Camp genutzt wurde, zeugen zudem vom Neubeginn jüdischen Lebens nach 1945. Das ehemalige Offizierskasino der Wehrmacht, später Roundhouse genannt, war, wie das ehemalige Truppenkino, ein wichtiger Versammlungsort der Selbstverwaltungskomitees der Überlebenden.

     

    Die Ausstellung verdeutlicht, dass Krieg und Verbrechen von Beginn der NS-Herrschaft an geplant waren. Anschaulich stellt sie dar, dass die Wehrmacht eine tragende Säule der NS-Diktatur darstellte. Zudem widmet sie sich den Fragen, welche Handlungsspielräume Soldaten hatten und wie die deutsche Gesellschaft und die Bundeswehr nach 1945 mit dem schwierigen Erbe der Wehrmacht umgingen.

     

    Bis Ende September sind der Lernort M.B.89 und die Ausstellung „Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen“ an einzelnen Samstagen und Sonntagen jeweils von 10:00 bis 18:00 geöffnet. Jeweils um 11:30 und 14:30 wird ein Rundgang am Lernort M.B.89 angeboten. Treffpunkt ist vor dem Ausstellungseingang. Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos.

     

    Anfahrt zum Lernort  M.B. 89

    Der Lernort liegt an der Winsener Straße im äußersten südöstlichen Bereich der Niedersachsen-Kaserne, ca. 2,2 Km entfernt vom Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Richtung der Stadt Bergen. Sie erreichen ihn während der Öffnungszeiten durch ein ausgeschildertes Tor in der Umzäunung der Kaserne. Hinter dem Tor bestehen Parkmöglichkeiten.

     
  • Fahrradtour auf den Spuren von Karl Hermann Osterburg (1898-1944)

    24. Juli 2024

    16:00 - 18:00

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Fahrradtour auf den Spuren von Karl Hermann Osterburg (1898-1944)

    24. Juli 2024

    16:00 - 18:00

    Der Braunschweiger Studienrat und Theaterleiter der Niederdeutschen Volksbühne Braunschweig Karl Hermann Osterburg wurde im Zuger der Verhaftungswellen nach dem 20. Juli 1944 wegen staatsfeindlicher Äußerungen festgenommen. Am 24. Juli 1944 starb er im Strafgefängnis Wolfenbüttel. Die Fahrradtour folgt verschiedenen Stationen seines Lebens- und Verfolgungsweges und findet unter Beteiligung von Familienangehörigen statt.

    Treffpunkt: Fasanenstraße 51a, 38102 Braunschweig

    Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung unter:
    Tel.: 05331 – 93 55 01 – 0
    E-Mail: wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de

     
  • Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    28. Juli 2024

    10:00 - 18:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    28. Juli 2024

    10:00 - 18:00

    Heute öffnen wir Lernort M.B. 89! Geführte Rundgänge starten um 11:30 und 14:30.

     

    Die Geschichte des Truppenübungsplatzes und der Kaserne Bergen-Hohne ist untrennbar mit der der Kriegsgefangenenlager am Übungsplatz und des KZ Bergen-Belsen verbunden. Der Truppenübungsplatz wurde 1935 im Rahmen der Aufrüstungs- und Kriegspolitik des NS-Regimes eingerichtet. Hier übte die Wehrmacht den Angriffskrieg, dem ab 1939 Millionen Menschen auch jenseits von Kampfhandlungen zum Opfer fielen. 

     

    Die Spuren der Verbrechen rund um die heutige Niedersachsen-Kaserne sind unübersehbar. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen befinden sich die im April und Mai 1945 angelegten Massengräber mit Zehntausenden Toten. Die Toten des Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen wurden auf dem nahen Kriegsgefangenenfriedhof Hörsten bestattet, und mit dem sogenannten Zelttheaterfriedhof und dem Kleinen Friedhof befinden sich zwei KZ-Friedhöfe innerhalb des Kasernengeländes.

     

    Viele Gebäude in der Niedersachsen-Kaserne, die von 1945 bis 1950 als Displaced Persons Camp genutzt wurde, zeugen zudem vom Neubeginn jüdischen Lebens nach 1945. Das ehemalige Offizierskasino der Wehrmacht, später Roundhouse genannt, war, wie das ehemalige Truppenkino, ein wichtiger Versammlungsort der Selbstverwaltungskomitees der Überlebenden.

     

    Die Ausstellung verdeutlicht, dass Krieg und Verbrechen von Beginn der NS-Herrschaft an geplant waren. Anschaulich stellt sie dar, dass die Wehrmacht eine tragende Säule der NS-Diktatur darstellte. Zudem widmet sie sich den Fragen, welche Handlungsspielräume Soldaten hatten und wie die deutsche Gesellschaft und die Bundeswehr nach 1945 mit dem schwierigen Erbe der Wehrmacht umgingen.

     

    Bis Ende September sind der Lernort M.B.89 und die Ausstellung „Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen“ an einzelnen Samstagen und Sonntagen jeweils von 10:00 bis 18:00 geöffnet. Jeweils um 11:30 und 14:30 wird ein Rundgang am Lernort M.B.89 angeboten. Treffpunkt ist vor dem Ausstellungseingang. Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos.

     

    Anfahrt zum Lernort  M.B. 89

    Der Lernort liegt an der Winsener Straße im äußersten südöstlichen Bereich der Niedersachsen-Kaserne, ca. 2,2 Km entfernt vom Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Richtung der Stadt Bergen. Sie erreichen ihn während der Öffnungszeiten durch ein ausgeschildertes Tor in der Umzäunung der Kaserne. Hinter dem Tor bestehen Parkmöglichkeiten.

     

August 2024

  • Die Folgen der NS-Verfolgung innerhalb der Familien. Angehörigengespräch mit Olivia Osterburg

    15. August 2024

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    Die Folgen der NS-Verfolgung innerhalb der Familien. Angehörigengespräch mit Olivia Osterburg

    15. August 2024

    19:00 - 20:30

    Welche Auswirkungen hatte die nationalsozialistische Verfolgung auf die Familien der Betroffenen? Wie wurde mit dieser Geschichte innerhalb der Familie umgegangen? Welche Formen der Auseinandersetzung gab es?
    Gedenkstättenleiterin Martina Staats spricht mit Olivia Osterburg, einer Angehörigen von Karl Hermann Osterburg, der im Strafgefängnis Wolfenbüttel ums Leben kam.


    Ort: Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Dokumentationszentrum, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel (Zugang über den Parkplatz der Volksbank)

     
  • Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    17. August 2024

    10:00 - 18:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    17. August 2024

    10:00 - 18:00

    Heute öffnen wir Lernort M.B. 89! Geführte Rundgänge starten um 11:30 und 14:30.

     

    Die Geschichte des Truppenübungsplatzes und der Kaserne Bergen-Hohne ist untrennbar mit der der Kriegsgefangenenlager am Übungsplatz und des KZ Bergen-Belsen verbunden. Der Truppenübungsplatz wurde 1935 im Rahmen der Aufrüstungs- und Kriegspolitik des NS-Regimes eingerichtet. Hier übte die Wehrmacht den Angriffskrieg, dem ab 1939 Millionen Menschen auch jenseits von Kampfhandlungen zum Opfer fielen. 

     

    Die Spuren der Verbrechen rund um die heutige Niedersachsen-Kaserne sind unübersehbar. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen befinden sich die im April und Mai 1945 angelegten Massengräber mit Zehntausenden Toten. Die Toten des Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen wurden auf dem nahen Kriegsgefangenenfriedhof Hörsten bestattet, und mit dem sogenannten Zelttheaterfriedhof und dem Kleinen Friedhof befinden sich zwei KZ-Friedhöfe innerhalb des Kasernengeländes.

     

    Viele Gebäude in der Niedersachsen-Kaserne, die von 1945 bis 1950 als Displaced Persons Camp genutzt wurde, zeugen zudem vom Neubeginn jüdischen Lebens nach 1945. Das ehemalige Offizierskasino der Wehrmacht, später Roundhouse genannt, war, wie das ehemalige Truppenkino, ein wichtiger Versammlungsort der Selbstverwaltungskomitees der Überlebenden.

     

    Die Ausstellung verdeutlicht, dass Krieg und Verbrechen von Beginn der NS-Herrschaft an geplant waren. Anschaulich stellt sie dar, dass die Wehrmacht eine tragende Säule der NS-Diktatur darstellte. Zudem widmet sie sich den Fragen, welche Handlungsspielräume Soldaten hatten und wie die deutsche Gesellschaft und die Bundeswehr nach 1945 mit dem schwierigen Erbe der Wehrmacht umgingen.

     

    Bis Ende September sind der Lernort M.B.89 und die Ausstellung „Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen“ an einzelnen Samstagen und Sonntagen jeweils von 10:00 bis 18:00 geöffnet. Jeweils um 11:30 und 14:30 wird ein Rundgang am Lernort M.B.89 angeboten. Treffpunkt ist vor dem Ausstellungseingang. Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos.

     

    Anfahrt zum Lernort  M.B. 89

    Der Lernort liegt an der Winsener Straße im äußersten südöstlichen Bereich der Niedersachsen-Kaserne, ca. 2,2 Km entfernt vom Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Richtung der Stadt Bergen. Sie erreichen ihn während der Öffnungszeiten durch ein ausgeschildertes Tor in der Umzäunung der Kaserne. Hinter dem Tor bestehen Parkmöglichkeiten.

     
  • Workshop: Das Austauschlager Bergen-Belsen - Wege in die Freiheit

    18. August 2024

    10:00 - 13:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Workshop: Das Austauschlager Bergen-Belsen - Wege in die Freiheit

    18. August 2024

    10:00 - 13:00

    Während überall in Europa hunderttausende Jüdinnen und Juden ermordet werden – im Frühjahr 1944 allein fast 500.000 Juden und Jüdinnen aus Ungarn, existiert mit Bergen-Belsen ein Konzentrationslager, aus dem jüdische Menschen im gleichen Jahr in die Freiheit ausreisen dürfen.

     

    Die dreistündige Veranstaltung möchte historische Grundlagen zur Geschichte dieses sogenannten Austauschlagers vermitteln und anhand von Biografien einzelne Lebenswege von Menschen nachzeichnen, die zu den knapp 3.000 Personen gehörten, die Bergen-Belsen in die Freiheit verlassen konnten. Einzigartige Zeugnisse aus diesem besonderen Lager geben Einblicke in das Leben der Menschen, das sich zwischen Hoffnung auf Freilassung und Deportation in die Vernichtung bewegte.

     

    Diskutiert werden sollen ebenfalls die Motive von SS und Auswärtigem Amt. Welchen Nutzen versprachen sich die Verantwortlichen von einem solchen Lager? Und wie war Bergen-Belsen als Austauschlager in das System der Konzentrationslager eingebunden und wie veränderte sich Bergen-Belsen mit Verlauf des Krieges?

     

    Eingeladen sind alle interessierten Menschen ab 14 Jahren.

     

    Treffpunkt ist der Informationstresen im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte. Geleitet wird die Veranstaltung von Nicola Schlichting, Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte.

     

    Bitte melden Sie sich bis Mittwoch 14. August 2024 über unser Buchungsportal verbindlich an. Sie erhalten eine Bestätigungsmail nach der Anmeldung.

     

    Einlassvorbehalt: Personen, die demokratiefeindlichen Parteien oder Organisationen angehören oder durch antisemitische, geschichtsleugnende, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen, Haltungen oder sichtbare Zeichen in Erscheinung treten oder getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Ebenso behalten wir uns vor, Personen unmittelbar auszuschließen, wenn sie beim Einlass oder während der Veranstaltung entsprechende Äußerungen und Handlungen tätigen.

     
  • NS-Justiz. Brüche und Kontinuitäten in der frühen Bundesrepublik.

    22. August 2024

    19:00 - 20:30

    Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

    NS-Justiz. Brüche und Kontinuitäten in der frühen Bundesrepublik.

    22. August 2024

    19:00 - 20:30

    Themenführung durch die Dauerausstellung „Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus“

    An den gegensätzlichen Beispielen der Juristen Fritz Bauer und Friedrich Linke wird in der Führung verdeutlicht, wie der Nationalsozialismus in Justiz und Gesellschaft nachwirkte. Nach einer nur oberflächlichen Entnazifizierung kehrten ehemalige NS-Juristen in die Gerichtssäle zurück. Vor diesem Hintergrund werden das Rechtsverständnis Fritz Bauers und die Rehabilitierung der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 im „Remer-Prozess“ dargestellt.

    Ort: Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Dokumentationszentrum, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel (Zugang über den Parkplatz der Volksbank)

     

September 2024

  • Feindbilder und Opfermythen: Verschwörungsideologien in der Neuen Rechten

    03. September 2024

    19:00 - 21:00

    Gedenkstättenförderung Niedersachsen

    Feindbilder und Opfermythen: Verschwörungsideologien in der Neuen Rechten

    03. September 2024

    19:00 - 21:00

    Oldenburg | CORE, Heiligengeiststraße 6-8, 26121 Oldenburg

    mit Heike Kleffner (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Berlin) und Andreas Speit (Journalist und Autor)

     

    Die Veranstaltung beleuchtet verbreitete Feindbilder und Überzeugungen der Neuen Rechten. Eine zentrale Rolle spielen dabei Verschwörungserzählungen, d.h. Gegenargumenten nicht mehr zugängliche Vorstellungen, wonach ein bestimmtes Ereignis oder ein bestimmter Zustand das Werk einer geheim agierenden, mächtigen und „böse“ Absichten verfolgenden Gruppe von Menschen sei.


    Verschwörungserzählungen sind zentrale Bestandteile des Antisemitismus und anderer Ideologien gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. In Kombination mit der massenhaften Verbreitung von Desinformation, v.a. in den sozialen Medien, befördern sie eine Atmosphäre der Verwirrung und des allgemeinen Misstrauens in jegliche Art von Information. So untergraben sie die Demokratie und können zu Gewalt gegen vermeintliche Drahtzieher führen. Das Milieu der Verschwörungsgläubigen ist dabei alles andere als einheitlich, wie bspw. die Proteste der sogenannten „Querdenker“ rund um die Corona-Schutzmaßnahmen gezeigt haben. Die Veranstaltung beleuchtet Funktionsweisen rechter Verschwörungserzählungen und dient der Entwicklung von Gegenstrategien, um rechtes Mobilisierungspotential einzudämmen.  

     

    Hier geht es zum Livestream auf Youtube.

     

     

    Hinweis: Die Veranstaltungen werden mit Bild- und Tonaufnahmen begleitet. Mit dem Besuch der Veranstaltung erklären Sie sich einverstanden, dass auch von Ihnen Bild- und Tonaufnahmen gemacht und für Zwecke der Live-Übertragung, Dokumentation, Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht werden können. Wenn Sie nicht gefilmt oder fotografiert werden möchten, sprechen Sie bitte das Filmteam vor Ort an.

     

     

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen, der Rosa-Luxemburg Stiftung Niedersachsen, der Stiftung Leben & Umwelt/ Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen sowie der Heinrich-Böll-Stiftung.

     

     

     
  • Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    22. September 2024

    10:00 - 18:00

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen

    22. September 2024

    10:00 - 18:00

    Heute öffnen wir Lernort M.B. 89! Geführte Rundgänge starten um 11:30 und 14:30.

     

    Die Geschichte des Truppenübungsplatzes und der Kaserne Bergen-Hohne ist untrennbar mit der der Kriegsgefangenenlager am Übungsplatz und des KZ Bergen-Belsen verbunden. Der Truppenübungsplatz wurde 1935 im Rahmen der Aufrüstungs- und Kriegspolitik des NS-Regimes eingerichtet. Hier übte die Wehrmacht den Angriffskrieg, dem ab 1939 Millionen Menschen auch jenseits von Kampfhandlungen zum Opfer fielen. 

     

    Die Spuren der Verbrechen rund um die heutige Niedersachsen-Kaserne sind unübersehbar. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen befinden sich die im April und Mai 1945 angelegten Massengräber mit Zehntausenden Toten. Die Toten des Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen wurden auf dem nahen Kriegsgefangenenfriedhof Hörsten bestattet, und mit dem sogenannten Zelttheaterfriedhof und dem Kleinen Friedhof befinden sich zwei KZ-Friedhöfe innerhalb des Kasernengeländes.

     

    Viele Gebäude in der Niedersachsen-Kaserne, die von 1945 bis 1950 als Displaced Persons Camp genutzt wurde, zeugen zudem vom Neubeginn jüdischen Lebens nach 1945. Das ehemalige Offizierskasino der Wehrmacht, später Roundhouse genannt, war, wie das ehemalige Truppenkino, ein wichtiger Versammlungsort der Selbstverwaltungskomitees der Überlebenden.

     

    Die Ausstellung verdeutlicht, dass Krieg und Verbrechen von Beginn der NS-Herrschaft an geplant waren. Anschaulich stellt sie dar, dass die Wehrmacht eine tragende Säule der NS-Diktatur darstellte. Zudem widmet sie sich den Fragen, welche Handlungsspielräume Soldaten hatten und wie die deutsche Gesellschaft und die Bundeswehr nach 1945 mit dem schwierigen Erbe der Wehrmacht umgingen.

     

    Bis Ende September sind der Lernort M.B.89 und die Ausstellung „Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen“ an einzelnen Samstagen und Sonntagen jeweils von 10:00 bis 18:00 geöffnet. Jeweils um 11:30 und 14:30 wird ein Rundgang am Lernort M.B.89 angeboten. Treffpunkt ist vor dem Ausstellungseingang. Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos.

     

    Anfahrt zum Lernort  M.B. 89

    Der Lernort liegt an der Winsener Straße im äußersten südöstlichen Bereich der Niedersachsen-Kaserne, ca. 2,2 Km entfernt vom Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Richtung der Stadt Bergen. Sie erreichen ihn während der Öffnungszeiten durch ein ausgeschildertes Tor in der Umzäunung der Kaserne. Hinter dem Tor bestehen Parkmöglichkeiten.

     
  • Rechter Geschichtsrevisionismus als Herausforderung für die Gedenkstättenarbeit

    24. September 2024

    19:00 - 21:00

    Gedenkstättenförderung Niedersachsen

    Rechter Geschichtsrevisionismus als Herausforderung für die Gedenkstättenarbeit

    24. September 2024

    19:00 - 21:00

    Göttingen | Altes Rathaus, Markt 9, 37073 Göttingen

    mit Jens-Christian Wagner (Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora) und Lisa Grow (Geschichtswerkstatt Göttingen)

     

    In jüngerer Zeit wird die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus zunehmend relevant für die Arbeit in KZ-Gedenkstätten. Das Spektrum rechter Umtriebe im Umfeld und auf dem Gelände von Erinnerungsorten an NS-Verbrechen reicht von verbalen Provokationen bis zu Sachbeschädigung. Führende Politiker*innen der AFD verharmlosen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und fordern eine Abkehr von der über Jahrzehnte mühsam entwickelten Erinnerungskultur zu den nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen.


    Im Rahmen der Veranstaltung werfen wir ein Schlaglicht auf derlei skandalöse und besorgniserregende Vorfälle. Wir diskutieren über Strategien, um die Erosion des erinnerungspolitischen Minimalkonsenses im vereinigten Deutschland aufzuhalten und erkunden Perspektiven der Gedenkstättenarbeit unter Bedingungen wachsenden politischen Einflusses rechtsradikaler politischer Akteure.

     

    Anmeldung erforderlich. Hier geht es zur Anmeldung

     

    Hier geht es zum Livestream auf Youtube.

     

     

    Hinweis: Die Veranstaltungen werden mit Bild- und Tonaufnahmen begleitet. Mit dem Besuch der Veranstaltung erklären Sie sich einverstanden, dass auch von Ihnen Bild- und Tonaufnahmen gemacht und für Zwecke der Live-Übertragung, Dokumentation, Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht werden können. Wenn Sie nicht gefilmt oder fotografiert werden möchten, sprechen Sie bitte das Filmteam vor Ort an.

     

     

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen, der Rosa-Luxemburg Stiftung Niedersachsen, der Stiftung Leben & Umwelt/ Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie der Geschichtswerkstatt Göttingen.

     

Oktober 2024

  • Erinnerungskulturen in Zeiten politischer Polarisierung

    29. Oktober 2024

    19:00 - 21:00

    Gedenkstättenförderung Niedersachsen

    Erinnerungskulturen in Zeiten politischer Polarisierung

    29. Oktober 2024

    19:00 - 21:00

    Braunschweig | Kinderschutzbund, Hinter der Magnikirche 6a, 38100 Braunschweig

    mit Ronny Rohde (Universität Rostock), Gabriele Heinen-Kljajic (Gedenkstätte Schillstraße, Braunschweig) und Leyla Ferman (Projekt FERMAN/Stiftung niedersächsische Gedenkstätten)

     

    Seit vielen Jahren galt in weiten Teilen der Gesellschaft und des politischen wie auch medialen Diskurses nahezu einhellig die Einschätzung, dass die Bundesrepublik im Feld der Vergangenheitsbewältigung im Wesentlichen ihrer Verantwortung nachgekommen sei. Diese Gewissheit wurde seit dem Aufstieg der Alternative für Deutschland (AfD) und ihren Angriffen auf die Erinnerungskultur erschüttert. Zudem sollte die breite Mobilisierung gegen die AFD nicht über die Polarisierung der politischen Debatte auch in der Mitte der Gesellschaft hinwegtäuschen.


    Ist die Erinnerungskultur in Deutschland im Begriff, zu einer ritualisierten Geste zu erstarren, die dem Aufstieg des rechten Geschichtsrevisionismus nichts entgegensetzen kann? Wie kann Erinnerungskultur in einer von Globalisierung und Migration geprägten Gesellschaft in einem demokratiefördernden Sinn weiterentwickelt werden? Jenseits medial vermittelter Verbalradikalismen bietet die Veranstaltung einen Ort, wo Informationen und Anregungen zum Weiterdenken geboten werden.

     

    Anmeldung erforderlich. Hier geht es zur Anmeldung

     

    Hier geht es zum Livestream auf Youtube.

     

     

    Hinweis: Die Veranstaltungen werden mit Bild- und Tonaufnahmen begleitet. Mit dem Besuch der Veranstaltung erklären Sie sich einverstanden, dass auch von Ihnen Bild- und Tonaufnahmen gemacht und für Zwecke der Live-Übertragung, Dokumentation, Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht werden können. Wenn Sie nicht gefilmt oder fotografiert werden möchten, sprechen Sie bitte das Filmteam vor Ort an.

     

     

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen, der Rosa-Luxemburg Stiftung Niedersachsen, der Stiftung Leben & Umwelt/ Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie der Gedenkstätte Schillstrasse.