Täterschaft und Tatbeteiligung sind heute in der deutschen Gesellschaft vergleichsweise wenig diskutierte Themenfelder. Eine Auseinandersetzung damit ist jedoch für das Begreifen der NS-Geschichte und für die Beschäftigung mit den begangenen Verbrechen unerlässlich. Aber auch weil heute rechtsextremistisches Gedankengut wieder zunimmt, ist es wichtig, sich damit zu beschäftigen: Mit den Tätern, ihrem Hintergrund und Motivationen und mit den beteiligten Institutionen. Die Geschichte von Bergen-Belsen zeigt, welche Folgen Rechtextremismus, Ausgrenzung und Antisemitismus haben können.
Die Ausstellung ist im „Design für Alle“ konzipiert. „Design für Alle“ bedeutet, dass die Inhalte der Ausstellung für möglichst viele Menschen zugänglich sind. Die Konzeption der Ausstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit Expert*innen in eigener Sache, die auf unterschiedliche Arten von inklusiven Inhalten profitieren.
Eröffnung
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 27. März, um 11 Uhr im Museum Lüneburg, Marcus-Heinemann-Saal statt.
Programm
- Begrüßung: Prof. Dr. Heike Düselder (Museum Lüneburg)
- Grußwort Hiltrud Lotze (Bürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg)
- Grußwort Dr. Elke Gryglewski (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten)
- Einführung Dr. Janine Doerry (Kuratorin (Gedenkstätte Bergen-Belsen)
Weitere Angebote und Informationen
Außerdem bietet das Museum Lüneburg für Gruppen Kurzeinführungen in die Ausstellung an. Informationen dazu finden sich auf der Website. Informationen zu Anfahrt, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden sich ebenfalls auf der Website des Museums.
Informationen zur Wanderausstellung
Diese Ausstellung ist Teil des Leihangebots der Gedenkstätte Bergen-Belsen und auf Anfrage verfügbar.
