Ein Gedenken an das Werk der beiden ohne kritische Einordnung ihrer jeweiligen Bedeutung im Nationalsozialismus finden wir problematisch. Hierin zeigt sich einmal mehr die lückenhafte Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in unserer Gesellschaft.
Geschrieben wurde auch in den Konzentrationslagern. Zahlreiche Schriftsteller*innen schafften es hier – trotz Verbot – in Tagebüchern und Gedichten ihre Erlebnisse festzuhalten.
Einer der Dichter war Uri Orlev, von dem wir einige Gedichte in Deutsch und Polnisch im Gedichtband „Gibt es noch Hoffnung“ herausgegeben haben und der später als Kinder- und Jugendbuchautor Bekanntheit erlangt hat. Noch bekannter ist wohl Anne Frank, die in ihrem Tagebuch den Wunsch formuliert, eine berühmte Schriftstellerin zu werden.
Wir freuen uns, wenn Sie den Dichter-Rosentag dazu nutzen, auch an die Schriftsteller*innen zu erinnern, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Gerne können Sie an den Gräbern in der Gedenkstätte Bergen-Belsen Rosen niederlegen.
Der zweisprachige Gedichtband „Gibt es noch Hoffnung“ ist ebenso wie das Tagebuch von Anne Frank bei uns im Buchshop erhältlich.
