• Themen: Meldung
  • Datum: 21.04.2026

„Demokratie leben!“: Wie geht es weiter? Das Spiegel-Interview.

KogA und die Unruhen um das Bundesprogrammen "Demokratie leben!" - Was passiert, wenn die Ankündigungen so umgesetzt werden wie befürchtet? Stellvertretender Projektleiter Lukas Engelmeier sprach mit dem Spiegel.

Seit Ende März ist die Landschaft der Antidiskriminierungs- und Demokratieprojekte in Aufruhr. Bundesfamilienministerin (BMBFSFJ) Karin Prien (CDU) kündigt Umstrukturierung und Kürzungen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ an. Über 200 Projekten würde mit Durchsetzung der Ankündigungen das Geld gekürzt. Darunter unsere prominenten Kolleg*innen der Bildungsstätte Anne Frank und HateAid. Nun herrscht große Verunsicherung bei uns, unserer Trägerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, im Kooperationsverbund gegen Antiziganismus, dem wir seit Gründung im vergangenen Jahr angehören sowie in den Innovationsprojekten im Themenfeld Antiziganismus. Wie wird es wohl weitergehen für die wichtigen Projekte und Organisationen, die für Demokratie, Vielfalt, Sichtbarkeit und gegen Rassismus, Diskriminierung und Hass arbeiten? Das kann bisher niemand so richtig beantworten.

Letzte Woche berichtete auch der Spiegel über die „chaotische“ Situation in der Abteilung des Bundesprogrammes und die Konsequenzen, die nun hunderte von Projekten und Organisationen fürchten müssen. Für diesen Artikel wurde auch stellvertretender Projektleiter Lukas Engelmeier, KogA, interviewt. Im veröffentlichten Artikel berichtet der Spiegel nun von der Situation in der sich Projekte und Organisationen zum Thema Antiziganismus befinden und was die angekündigten Maßnahmen für die Situation von Sinti* und Roma* in Deutschland, für das Themenfeld der antiziganismuskritischen Arbeit sowie für unser Projekt bedeuten könnten. So schreibt der Spiegel:

 „Auch Lukas Engelmeier spricht von “großer Verunsicherung” [...]. Die Stiftung finanziert damit [mit der Förderung von “Demokratie leben!”] rund drei Vollzeitstellen, organisiert Fortbildungen, hilft mit, eine Ausstellung oder ein Theaterstück zu organisieren. […] Wir sind mittlerweile eine wichtige Anlaufstelle”, sagt Engelmeier. Verwaltungen, Polizei, Museen kämen zu ihnen, wenn sie sich mit Antiziganismus beschäftigen wollen.” Sollte die Förderung auslaufen wäre das alles in Gefahr”, sagt er. “Wohin wenden sie sich dann?”

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