Wissenschaftlich-pädagogischer Mitarbeiter,
Tobias Neuburger

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tobias.neuburger@stiftung-ng.de

2006–2012 Studium der Politikwissenschaft (BA) und Soziologie (Mag.) an der Universität Wien

seit 2012 Dissertation („Aufführungen des Antiziganismus. Populäre ‚Zigeuner‘-Bilder um 1900“) am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte mit Studienaufenthalten an der Central European University (Budapest),

seit 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Modellprojekt „Kompetent gegen Antiziganismus (KogA) – in Geschichte und Gegenwart“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten,

seit 2017 Lehrbeauftragter an der Hochschule Hannover.

Forschungsschwerpunkte: Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart, Ideologien der Ungleichwertigkeit, antiziganismuskritische Bildungsarbeit, Kritische Theorie/ Ideologiekritik.

Ausgewählte Publikationen

2015

„Daß beide zwei ganz verschiedene Völker sind“. Zum Verhältnis von Antisemitismus und Antiziganismus, in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik, 7/2015, S. 61–70.

2016

Homo clausus oder homines aperti? Zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, in: Dippelreiter/ Prosl (Hg.): Individuum und Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Bindung und Freiheit. Klagenfurt/Celovec: Wieser, 2016, S. 97–105.

2017

Aufführungen des Antiziganismus. Bedeutungs- und Sinngehalt der ,Zigeuner‘-Maskerade am Beispiel der Tiroler Fasnacht um 1900, in: Schreiber et al. (Hg.): Trotz alledem. (Gaismair-Jahrbuch 2017), Innsbruck: Studien Verlag, 2016, S. 82–89.
Von Armutszuwanderern und Notreisenden. Antiziganismus in der Migrationsgesellschaft, in: Schreiber et al. (Hg.): Im Zwiespalt. (Gaismair-Jahrbuch 2018), Innsbruck: Studien Verlag, 2017, S. 139 –149.