Projekte

  • Kompetent gegen Antiziganismus/Antiromaismus

    Kompetent gegen Antiziganismus/Antiromaismus

    Das Modellprojekt „Kompetent gegen Antiziganismus/Antiromaismus (KogA) – in Geschichte und Gegenwart“ hat mehrheitsgesellschaftlich sozialisierte Multiplikator_innen/Mitarbeiter_innen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen, Organisationen und verschiedener Berufsgruppen als Zielgruppe. Sie sollen zu vorurteilsbewusstem und nichtdiskriminierendem Handeln qualifiziert werden. Schwerpunkte des Projekts sind die Sensibilisierung für historische und gegenwärtige Formen von Antiziganismus/Antiromaismus sowie die Vermittlung und Entwicklung entsprechender Handlungskompetenzen.

    Methodenvielfalt

    Das Kompetenzprogramm verbindet in umfassender Weise historisch-politische Bildung im Umfeld von Gedenkstätten mit Ansätzen der Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Dies wird erweitert durch handlungsorientierte Methoden und Konzepte aus dem Bereich Personalentwicklung sowie durch Konzepte und Ansätze zur Entwicklung von inklusivem Denken und Handeln in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Institutionen.

    Menschenrechte und Inklusion

    Mit diesem Fokus auf dem Thema Inklusion und inklusive Menschenrechte in Verbindung mit historisch-politischer Bildung werden die Teilnehmenden dafür sensibilisiert, gesellschaftliche Vielfalt als Chance zu verstehen. Barrieren sollen erkannt und abgebaut werden können, um die Teilhabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verbessern. Selbstorganisationen der Sinti und Roma sowie Expert_innen und Multiplikator_innen aus dem Themenfeld sind in das Programm eingebunden.

    Das Projekt wird gefördert von:

     
  • Partnerschaft für Demokratie

    Partnerschaft für Demokratie

    Partnerschaft für Demokratie in Bergen – Eine Kooperation der Gedenkstätte Bergen Belsen und der Stadt Bergen

    Im Rahmen vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Demokratie

    Eine funktionierende Demokratie lebt von der Überzeugung und dem Engagement der Bürger_innen, besonders vor Ort. Denn hier treffen Menschen direkt aufeinander: im Kreis der Familie, in der Schule, beim Einkaufen, beim Arzt, in Vereinen oder auf Veranstaltungen. Die Vielfalt der Gesellschaft bringt  viele Potentiale und Chancen mit sich. Anderseits stellen heute und auch in der Zukunft Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit gesellschaftliche Herausforderungen dar.

    Partnerschaft

    Hier setzt die Partnerschaft für Demokratie an. Die Zivilgesellschaft soll in ihrem Engagement für Teilhabe, ein Miteinander und Füreinander, Chancengleichheit, Fairness, Wertschätzung, Respekt und gegenseitige Anerkennung vor Ort unterstützt und gefördert werden. Vereine, Verbände u.a. können angesprochen sein, ob Sport, Kunst und Kultur, Gesichte oder Religion. Da das Durchschnittsalter auch in Bergen stark ansteigt, wird das Thema Jugendgerechtigkeit in den kommenden Jahren verstärkt an Bedeutung gewinnen.

    Schwerpunkte

    Schwerpunkte der Partnerschaft für Demokratie in Bergen sind:

        Demokratie- und Teilhabeförderung
        Anti-Diskriminierung
        Rechtsextremismusprävention


    > Informationen auf der Webseite des Projekts

     

    Kontakt

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Bildung und Begegnung

    Mail: bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de

     
  • Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball

    Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball

    Antisemitische Beschimpfungen, Bedrohungen und gewalttätige Übergriffe gegen jüdische und nicht-jüdische Vereine, Spieler_innen und deren Fans sind sowohl im Profifußball als auch im Amateursport kein neues Phänomen. Nachhaltige und vorbeugende Maßnahmen zur Bekämpfung von Antisemitismus sowie Forschung, die zur Aufklärung und Weiterentwicklung von Bildungsangeboten beitragen, sind bisher allerdings nur vereinzelt vorhanden. Das qualitativ ausgerichtete Projekt „Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball“ der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte Bergen-Belsen setzt an diese Lücke in der Forschung und Praxis an.

     

    Projektziele und Zielgruppen

    Das Ziel der Projekthase zwischen Mai und Dezember 2020 war, Handlungsempfehlungen zur Vorbeugung von Antisemitismus im Fußball durch historisch-politische Bildungsarbeit zu entwickeln. Um bedarfsorientierte und zielgruppengerechte Bildungsangebote zu erarbeiten, wurden Interviews mit Expert_innen auf verschiedenen Ebenen des organisierten Fußballs in Niedersachsen geführt. Neben den Verbänden, Profi-Vereinen, Fanprojekten und Fan-Initiativen wurden auf der Ebene des Breitensports ebenso Amateurvereine in der Untersuchung befragt. Darüber hinaus wurden weitere Expert_innen der Fachwelt sowie der Zivilgesellschaft mit in den Forschungsprozess einbezogen

     

    Lebensweltbezogene Bildungsangebote

    In der Projektphase in 2021 werden historisch-politische Bildungsangebote zur Prävention von Antisemitismus gemeinsam mit Akteur_innen im Fußball entwickelt und durchgeführt. In den Bildungsangeboten soll Antisemitismus nicht nur im Kontext des Holocaust behandelt, sondern auch mit aktuellen fußballspezifischen Erscheinungsformen verknüpft werden. Somit wird ein Lebenswelt- und Sozialraumbezug der vor allem jüngeren Zielgruppen angestrebt. Bündnisse gegen Antisemitismus im Fußball basieren maßgeblich auf dem Engagement ehrenamtlich arbeitender Menschen. Die bestehenden Netzwerke gegen Antisemitismus im Fußball und das zivilgesellschaftliche Engagement sollen mit Hilfe der Ergebnisse des Forschungsprojekts durch praxisnahe Bildungsangebote gestärkt werden.

     

    Handlungsempfehlungen zum Vorgehen gegen Antisemitismus im Fußball

    Diese Broschüre richtet sich an alle Akteur_innen, die auf den unterschiedlichen Ebenen des Fußballs bei der Arbeit gegen Antisemitismus eine wichtige Rolle spielen – Verbände, Vereine, Spieler_innen, Fanprojekte, Fans und weitere Engagierte. Die in der Broschüre vorgestellten Handlungsempfehlungen sollen allen Beteiligten Möglichkeiten für ein Engagement aufzeigen und sie ermutigen, aktiv zu werden. Insbesondere sollen die bestehenden Netzwerke gegen Antisemitismus im Fußball und das zivilgesellschaftliche Engagement mit dem Projektergebnis gestärkt und handlungsfähig gemacht werden.

     

    Kooperationspartner_innen und Förder_innen

    Für das Projekt kooperierten im Jahr 2020 die Gedenkstätte Bergen-Belsen und der World Jewish Congress, der dieses auch in dieser Projektphase finanziell unterstütze.

     

    Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ mit Mitteln des BMFSFJ durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) und aus Mitteln des Niedersächsischen Justizministeriums durch das Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte sowie der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten gefördert.

     

    Handlungsempfehlungen zum Vorgehen gegen Antisemitismus im Fußball

    Diese Broschüre richtet sich an alle Akteur_innen, die auf den unterschiedlichen Ebenen des Fußballs bei der Arbeit gegen Antisemitismus eine wichtige Rolle spielen – Verbände, Vereine, Spieler_innen, Fanprojekte, Fans und weitere Engagierte. Die in der Broschüre vorgestellten Handlungsempfehlungen sollen allen Beteiligten Möglichkeiten für ein Engagement aufzeigen und sie ermutigen, aktiv zu werden. Insbesondere sollen die bestehenden Netzwerke gegen Antisemitismus im Fußball und das zivilgesellschaftliche Engagement mit dem Projektergebnis gestärkt und handlungsfähig gemacht werden.

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    Kontakt

    Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Bildung und Begegnung

    Mail: bildung.bergen-belsen@stiftung-ng.de

     
  • OGT - Orte des Gestapoterrors im heutigen Niedersachsen

    OGT - Orte des Gestapoterrors im heutigen Niedersachsen

    OGT zielt sowohl darauf ab, die Tätigkeit der Gestapo mit Blick auf deren Standorte und Infrastruktur  zu erforschen, als auch darauf, das vorhandene Wissen über die Verbrechen der Gestapo und die spätere Erinnerung daran digital zugänglich zu machen. Eine vierdimensionale Landkarte dient in Verbindung mit einer Wikibase-Instanz dazu, Archiv-, Literatur- und weitere Quellenbestände zu erfassen, für den Forschungszweck auszuwerten und als interaktive Internetpräsenz veröffentlichen.  Das Projekt entwickelt den Open-Source-Prototypen der Forschungsdatenbank zu einer öffentlichen Ressource weiter, die von niedersächsischen Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen sowie Forschenden, Studierenden und anderen Interessierten  genutzt und ergänzt werden kann.

     

    Das Projekt leistet:


    Erforschung der Standorte, insbesondere Dienstsitze und Haftstätten, der Gestapo sowie Literaturrecherche über Organisationsstruktur, Personal und Aufgaben der Gestapo >  Integration der Forschungsergebnisse in die Wissensbestände über die Gestapotätigkeit

    Entwicklung des Prototypen einer digitalen Landkarte nebst Wikibase-Instanz zur Bearbeitung der Forschungsfrage > Weiterentwicklung des Prototypen zu einer interaktiven Internetpräsenz unter Einbindung von Fachcommunities und Entwickler_innen von Partnereinrichtungen

    Zusammenarbeit mit Gedenkstätten, Erinnerungsorten, Initiativen und Schulen

    Freischaltung der öffentlichen, interaktiven Internetpräsenz > Anpassung der Plattform an Verhalten und Bedarfe von Nutzer_innen und angemeldeten Beiträger_innen

     

    Dieses Projekt ist eine Kooperation mit der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften Universitätsbibliothek und wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im Rahmen des Förderprogramms PRO*Niedersachsen aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung gefördert.

     
  • Archiv

Die Stiftung und die ihr angeschlossenen Gedenkstätten können nicht alle Aufgaben und Maßnahmen aus eigenen Mitteln gewährleisten. Daher wirbt die Stiftung um zusätzliche Projektmittel im Bereich von Forschung und Bildung, aber auch für den Ausbau und die Neugestaltung von Gedenkstätten. Wichtige Zuwendungsgeber_innen für die Stiftung waren und sind:

Die Stiftung dankt den Zuwendungsgeber_innen.