„Die Stiftung soll dazu beitragen, dass das Wissen über das historische Geschehen in den Jahren 1933 bis 1945, insbesondere über die Geschichte von Verfolgung und Widerstand auf dem Gebiet des Landes Niedersachsen, im Bewusstsein der Menschen wach gehalten und weiter getragen wird.“
Gesetz über die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten (18.11.2004), § 2, Abs. 1

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten verbindet staatliche Verantwortung und bürgerschaftliches Engagement für die Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus und die Erinnerung an seine Opfer in Niedersachsen. Sie ist Trägerin der Gedenkstätten Bergen-Belsen und Wolfenbüttel und zuständig für die Förderung und Beratung der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen in Niedersachsen. Von diesen werden schwerpunktmäßig die Gedenkstätten DIZ Emslandlager, Moringen, Salzgitter-Drütte, Sandbostel, Augustaschacht/Ohrbeck und Liebenau gefördert. Die Stiftung unterhält eine zentrale Dokumentationsstelle zur Geschichte von Widerstand und Verfolgung in Niedersachsen 1933-1945 und unterstützt Fahrten zu Gedenkstätten in Niedersachsen durch einen Zuschuss.