Projektleitung, Bernd Grafe-Ulke

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Bernd Grafe-Ulke war seit 2008 freiberuflich im Besucherdienst der Gedenkstätte Bergen-Belsen tätig. Von Oktober 2009 bis August 2015 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 2012 zusammen mit Leyla Ercan als Projektleitung des Projektes „Entrechtung als Lebenserfahrung (EaL) – Netzwerk für Menschenrechtsbildung“.Von 2010-2014 konzipierte und koordinierte er zudem das Bildungsangebot „Unrechtssysteme“ an der Gedenkstätte Bergen-Belsen, das jährlich mit den 9. Klassen der Real- und Sekundarschulen aus Walsrode und Gernrode durchgeführt wurde.
Seit Juni 2015 ist er als Projektleiter des Modellprojekts „Kompetent gegen Antiziganismus/Antiromaismus (KogA) – in Geschichte und Gegenwart“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten tätig.
Bernd Grafe-Ulke besitzt einen Magisterabschluss in den Fächern Politikwissenschaft, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften. Er studierte an den Universitäten in Stuttgart und Oldenburg. Nach dem Studium qualifizierte er sich zum Referent für Personal- und Organisationsentwickler sowie berufsbegleitend zum Mediator. Er war vor seiner Tätigkeit in der Stiftung bereits über zehn Jahre als Referent in der Erwachsenbildung, als Moderator, Berater sowie Personal- und Organisationsentwickler tätig.

Veröffentlichungen

Planspiel Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, in: Planspieldatenbank der Bundeszentrale für politische Bildung

2001

Mediation als Teil eines effektiven Konfliktmanagements in Unternehmen, in: FORUM, Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, 2001.
Kontinuierliche Personalentwicklung, in: FORUM, Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, 2001.

2014

Unrechtssysteme in Deutschland, in: Geschichte beflügelt. Wie Kooperationen von Schulen, Archiven, Museen und Gedenkstätten gelingen, Körber-Stiftung, Forum für Impulse, 2014

2017

Das Gewissen Europas? Simulation von Fällen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, in: Andreas Petrik, Stefan Rappenglück (Hrsg.), Handbuch Planspiele in der politischen Bildung, Wochenschauverlag, 2017.