
BearbeiterInnen des Kooperationsprojektes „Erinnerte Gemeinschaften“, 2011: Thomas Kubetzky, Katja Seybold, Janine Doerry (v.l.n.r.). Foto Heike Rudolph. SnG
Gruppenbildungen, demografische Entwicklung und soziale Differenzierungen im polnischen und jüdischen DP-Camp Bergen-Belsen 1945–1950
Bearbeiterin: Katja Seybold M.A.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befanden sich in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands etwa 6,5 bis 7 Millionen Displaced Persons (DPs). Als DPs bezeichneten die Alliierten all jene Personen, die sich aufgrund des Krieges außerhalb ihres Staates befanden. Dazu zählten Zwangs- und Zivilarbeiter, KZ-Häftlinge und Flüchtlinge. Schätzungen zufolge betrug die Anzahl jüdischer Überlebender unter den DPs 50 000 bis 75 000. Oberstes Ziel der Alliierten war es, die befreiten DPs mit Medizin, Unterkünften („assembly center”), Kleidung und Nahrung zu versorgen und so schnell wie möglich zu repatriieren bzw. in eine neue Heimat zu bringen. Für deutsche Flüchtlinge aus Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland galten diese Regelungen nicht. „Assembly center“ für DPs wurden in Krankenhäusern, Schulen, Arbeitslagern, ehemaligen Kasernen, und auf dem Gelände ehemaliger Konzentrationslager eingerichtet, so auch in Bergen-Belsen.
Das Konzentrationslager Bergen-Belsen wurde am 15. April 1945 durch die britische Armee befreit. Den Befreiern bot sich ein Bild des Grauens: Auf dem Gelände des Hauptlagers vegetierten etwa 38 000 Überlebende neben Tausenden Leichen. Im Nebenlager, in der nahe gelegenen Wehrmachtskaserne, befanden sich weitere 15 000 befreite Häftlinge. Dort richtete die britische Militärverwaltung als sofortige Hilfsmaßnahme ein Nothospital ein. In den folgenden Tagen und Wochen wurden alle Überlebenden dorthin verbracht. Trotz der intensiven Hilfsbemühungen starben noch etwa 14 000 Überlebende in den ersten Wochen nach der Befreiung.
Gemäß den alliierten Bestimmungen plante die britische Militärverwaltung, die Überlebenden, deren Gesundheitszustand sich stabilisiert hatte, in ihre jeweiligen Heimatländer zurückzuschicken. Was sie jedoch nicht berücksichtigte, waren zum einen fehlende Infrastrukturen infolge des Krieges und die Weigerung eines Großteils der DPs, in ihr Heimatland zurückzukehren. Diese Umstände verzögerten eine rasche Abwicklung der DP-Frage. Im Frühjahr 1945 befanden sich etwa 27 000 DPs in Bergen-Belsen. Die Situation entspannte sich erst im Herbst 1945 nachdem ein Großteil der DPs – vor allem Niederländer, Belgier, Franzosen und Jugoslawen – tatsächlich in die Heimat zurückgekehrt war. Sowjetische Staatsbürger wurden größtenteils zwangsrepatriiert.
Zwei größere Gruppen blieben im Herbst 1945 im DP-Camp Bergen-Belsen zurück: osteuropäische Juden und nichtjüdische polnische Staatsbürger. Erstere wollten nach dem Holocaust und der Vernichtung ihrer Angehörigen nicht mehr in Europa leben, wobei aufkommende antisemitische Tendenzen in ihrem Herkunftsland diesen Entschluss verstärkten. Letztere wollten nicht in einen von der Sowjetunion gelenkten Staat zurückkehren, sondern in einem freien Polen leben. Zudem lagen durch Grenzverschiebungen zahlreiche ehemals polnische Orte nun auf dem Gebiet der Sowjetunion.
Diese beiden Gruppen waren es auch, die bereits wenige Tage nach der Befreiung, jeweils eigene Komitees gründeten und damit einen Gegenpart zur britischen Fremdverwaltung darstellten. Das polnische DP-Camp-Komitee trat zum ersten Mal am 16. April 1945 zusammen, d.h. einen Tag nach der Befreiung. Das jüdische Komitee, aus dem im September 1945 das Zentralkomitee der befreiten Juden in der britischen Zone hervorging, begann am 25. April 1945 mit seiner Tätigkeit. Faktisch bedeutete dies auch die Aufteilung des DP-Camps Bergen-Belsen in ein polnisches und in ein jüdisches DP-Camp. Anfangs waren die Abgrenzungen jedoch weniger deutlich als zu späteren Zeiten, da dem polnischen DP-Camp-Komitee zunächst auch jüdische Polen angehörten. Darüber hinaus wurden nichtjüdische Polen und jüdische Polen zunächst in denselben Kasernenblocks untergebracht. Die Alliierten hatten das Jüdischsein zunächst als Religionsbekenntnis in Abgrenzung zur Rassenideologie der Nationalsozialisten anerkannt und somit Juden ihrer Herkunftsnationalität entsprechend in den Unterkünften verteilt. Daraus resultierende Konflikte veranlassten die britische Militärverwaltung im Oktober 1945 zu einer getrennten Unterbringung der nichtjüdischen Polen und der Juden. In beiden Camps lebten zeitweise jeweils über 10 000 Menschen, die sich sozial, kulturell und religiös im „Wartesaal“ einrichteten, um knappe Ressourcen konkurrierten und um Anerkennung kämpften. Anhaltende Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern der beiden Camps führten schließlich zur Auflösung des polnischen DP-Camps im September 1946.
Bergen-Belsen entwickelte sich unterdessen zum größten jüdischen DP-Camp in Deutschland. Mit der Staatsgründung Israels im Mai 1948 und der Lockerung der Einreisebedingungen vieler Länder ab Ende 1947 verließ der Großteil der jüdischen DPs Europa. Zurück blieben Männer und Frauen, die aufgrund ihrer Erkrankungen, in keinem anderen Land Aufnahme fanden oder deren Einreisegenehmigung noch nicht erfolgt war. Das jüdische DP-Camp Bergen-Belsen wurde mit den noch rund 1300 Bewohnern, den „hard-core cases“, im Sommer 1950 nach Upjever im Landkreis Friesland verlegt. Dort existierte es bis August 1951 weiter.
Zwischen der Befreiung des Konzentrationslagers im April 1945 und der Auflösung des DP-Camps im August 1951 kam es zu erheblichen Veränderungen in der Zusammensetzung der Bewohnerschaft, ihrer Organisation und ihrer Gruppenorganisation. Dies geschah im Schatten und unter dem Eindruck der gerade überstandenen Verfolgung, die sich als Lagererfahrung in das Bemühen einschrieb, wieder ein selbstbewusstes und selbst verantwortetes Leben unter den Bedingungen des DP-Camps zu führen. Neben dieser Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Vergangenheit determinierten die Versorgung durch die Briten und die Hilfsorganisationen sowie die Aushandlungen von Ausreisemöglichkeiten und politischen Anerkennung die Grundsituation innerhalb des DP-Camps und auch der einzelnen Gruppen zueinander.
Bedingt durch Repatriierung, Zulauf von DPs aus anderen Lagern und illegale Zuwanderungen sowie eine wachsende Zahl von Geburten variierte die Zusammensetzung der beiden DP-Camps erheblich.
Fragestellungen
Für die „Gemeinschaft auf Zeit“ des DP-Camps Bergen-Belsen wird untersucht, wie sich die jeweilige soziale, religiöse, ethnische und demografische Zusammensetzung entwickelte. Daraus leitet sich die Frage ab, wie sich unterschiedliche Herkunftsbiografien und damit verbundene kulturelle Identifikationen in der Gruppenbildung und sozialen Organisation des DP-Camps, in Kooperationsfeldern und in Abgrenzungsmechanismen widerspiegelten. Wie verhielt sich die kulturelle Identifikation zur transitorischen Identifikation mit der Gemeinschaft des DP-Camps und wie, bezogen auf das jüdische DP-Camp, zum mehrheitlichen, aber nicht von allen jüdischen DPs geteilten Zionismus?
Einen weiteren Schwerpunkt der Forschungsarbeit bildet die Aufschlüsselung der verschiedenen Zeithorizonte des DP-Camps und der DP-Camp-Bewohner und wie diese sich in der Entwicklung der sozialen Organisationen bemerkbar machten.
Des Weiteren gilt es zu klären, welche räumlichen Bedingungen durch Wohnverhältnisse, Bildung von Lagerabschnitten und die Infrastruktur für das soziale Leben gegeben waren. Die Akten der britischen Militärverwaltung und der Hilfsorganisationen sollen die Frage beantworten, welche Funktion diese als Ersatzvertretung im Hinblick auf die Konstituierung sozialer Zusammenhänge im Camp hatten. Welche Rolle spielte etwa die Palästina-Politik der Briten?
Die im Standesamt Bergen verwahrten personenbezogenen Unterlagen für das DP-Camp Bergen-Belsen und das Geburtenverzeichnis bilden einen Ausgangspunkt für die Untersuchung, welchen Einfluss die zahlreichen Familiengründungen (über 1400 Hochzeiten und mehr als 1500 Geburten) für die unterschiedlichen Gruppierungen hatten.
Das führt zur Frage, inwieweit sich Gesamtgemeinschaft und Teilgruppierungen im DP-Camp in Abgrenzung zu den britischen Alliierten und auch zur deutschen Umgebungsbevölkerung definierten. Welche Auswirkungen hatten fortbestehende Stereotypen[1] oder mangelnde Differenzierung in der Wahrnehmung der spezifischen Schicksale auf individueller wie auf kollektiver Ebene?
Die Schicksalsgemeinschaft des DP-Camps Bergen-Belsen war ein heterogenes Gebilde, in dem sich Menschen unterschiedlicher Nationalität, Religiosität, mit differenten „vorkonzentrationären“[2] und „vor-NS-zeitlichen“ Prägungen wieder fanden. Inwieweit wirkten sich diese auf diese auf die sozialen Aktivitäten und Gruppenbildungsprozesse aus? Inwieweit begünstigten sie Elitebildungen, wie im Falle der beiden Selbsthilfekomitees?
Es stellt sich auch die Frage, ob es sich im Sinne Erving Goffmans beim DP-Camp Bergen-Belsen um eine „totale Institution“, d.h. den Extremfall einer sozialen Institution handelte und wenn ja, wie diese aussah.[3]
Abschließend soll im Hinblick auf den Projekttitel „Erinnerte Gemeinschaften“ erörtert werden, inwieweit das Leben im DP-Camp nachwirkte[4] und welche Formen der Erinnerung es gab.
Forschungsstand zum DP-Camp Bergen-Belsen
Eine detailreiche und grundlegende Studie veröffentlichten Angelika Königseder und Juliane Wetzel Mitte der 1990er Jahre. Mit dem programmatischen Titel „Lebensmut im Wartesaal“ beschreiben sie die Situation und das vielfältige Leben der jüdischen DPs in den Lagern der amerikanischen Zone am Beispiel Föhrenwalds und in der britischen Zone am Beispiel Bergen-Belsens.[5] Den Zionismus als konstituierendes Element der jüdischen DP-Gemeinschaft im DP-Camp Bergen-Belsen stellt Hagit Lavsky in den Fokus ihrer Arbeit. Zusätzlich nimmt sie auch die Situation der Juden in der britischen Zone in den Blickpunkt.[6]. Wegweisend sind hingegen auch verschiedene Aufsätze von Thomas Rahe und Rainer Schulze.[7] Hinzu kommen einzelne Beiträge zum kulturellen und sozialen Leben im jüdischen DP-Camp.[8]
Eine Veröffentlichung zum polnischen DP-Camp Bergen-Belsen fehlt bislang, lediglich der Katalog zur Dauerausstellung in der Gedenkstätte widmet sich dieser Thematik.[9] Aushilfs- und vergleichsweise liegen mehrere Publikationen zu anderen polnischen DP-Camps in Norddeutschland vor.[10]
Alle hier aufgeführten Publikationen geben aber nur begrenzt Antworten auf die zuvor gestellten Fragen. Das betrifft insbesondere das Verhältnis von polnischen und jüdischen DPs, die Auswirkungen der demografischen Veränderungen auf das Binnenverhältnis im DP-Camp sowie die Beziehungen zwischen zionistischen und religiös-ultraorthodoxen Gruppierungen im jüdischen DP-Camp. Des Weiteren ist hinsichtlich der Mikrostrukturen von Beziehungsgeflechten unterhalb der Organisationsebene des DP-Camps die soziale Binnendynamik und die aktive soziale Aneignung des DP-Camps als sozialen Raum noch nicht hinreichend erforscht worden.
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[1] Vgl. Rainer Schulze (Hg.), Unruhige Zeiten. Erlebnisberichte aus dem Landkreis Celle 1945–1949, München 1990.
[2] Vgl. Falk Pingel, Häftlinge unter SS-Herrschaft. Widerstand, Selbstbehauptung und Vernichtung im Konzentrationslager, Hamburg 1978, S. 10–11.
[3] Vgl. Erving Goffman, Asyle, Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen. Frankfurt am Main, 1973. Hinweise darauf gibt Rainer Schulze, wenn er schreibt, „daß das DP-Camp nach wie vor von einem Stacheldrahtzaun umgeben war und der Zutritt streng kontrolliert wurde.“ Rainer Schulze, „Germany’s Gayest and Happiest Town“? Bergen-Belsen 1945–1950, in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.), Zwischen Befreiung und Verdrängung (=Dachauer Hefte 19), S. 216–238, hier S. 221.
[4] Erst am 25.12.2009 erschien in der Baltimore Jewish Times ein Artikel mit dem Titel „From DP-Camp To The White House“. Der Autor Menachem Rosensaft wurde im Mai 1948 im DP-Camp Bergen-Belsen geboren. Sein Vater Josef Rosensaft war der Vorsitzende des Zentralkomitees der befreiten Juden in der britischen Zone. Seine Mutter Hadassa Bimko Rosensaft war die Leiterin der Gesundheitsabteilung im Zentralkomitee. Die Familie wanderte 1958 in die USA aus.
[5] Vgl. Angelika Königseder und Juliane Wetzel, Lebensmut im Wartesaal. Die jüdischen DPs (Displaced Persons) im Nachkriegsdeutschland, Frankfurt am Main 2004 (=aktualisierte Neuausgabe), S. 173–218. Einer der ersten, der sich ausführlich mit der DP-Thematik befasste, war Wolfgang Jacobmeyer. Vgl. Wolfgang Jacobmeyer, Vom Zwangsarbeiter zum Heimatlosen Ausländer. Die Displaced Persons in Westdeutschland 1945–1951, Göttingen 1985.
[6] Vgl. Hagit Lavsky, New Beginnings. Holocaust Survivors In Bergen-Belsen And The British Zone In Germany, 1945–1950, Detroit 2002.
[7] Während die Aufsätze von Thomas Rahe das jüdische DP-Camp in den Fokus rücken, befassen sich die Arbeiten von Rainer Schulze auch mit der Frage des Verhältnisses der DPs und der britischen Militärverwaltung. Vgl. Thomas Rahe, Bergen-Belsen, Das jüdische Displaced-Persons-Camp, in Herbert Obenaus (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Göttingen 2005, S. 198–211; Rainer Schulze, ‘Continental Source of Troubel’. The Displaced Persons Camp Bergen-Belsen (Hohne), 1945–1950, www.tlemea.com/Postwareurope/essay1.asp [Zugriff am 19.01.2010]; Ders., „Germany’s Gayest and Happiest Town“?. Bergen-Belsen 1945–1950, in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hg.), Zwischen Befreiung und Verdrängung (=Dachauer Hefte 19), S. 216–238.
[8] So beschreibt Nicola Schlichting die Zeitung „Unzer Sztyme“, die von den jüdischen DP-Camp-Bewohnern herausgegeben wurde. Die in jiddischer Sprache verfasste und zionistisch orientierte Zeitung bildete u.a. die Plattform, um Verfolgungserfahrungen im Hinblick auf aktuelle Fragen zu erörtern. Siehe Nicola Schlichting, „Öffnet die Tore von Erez Israel“. Das jüdische DP-Camp Bergen-Belsen 1945–1948, Nürnberg 2005. Nicolas Yantian wiederum befasst sich mit dem im Juli 1945 gegründeten jiddischsprachigen Kazet-Theater. Siehe Nicolas Yantian, „Aus der Versteinerung heraustreten“. Das „Kazet-Theater“ im jüdischen „Displaced Persons“-Lager Bergen-Belsen, 1945–1947, in: Herbert Obenaus (Hg.), Im Schatten des Holocaust. Jüdisches Leben in Niedersachsen nach 1945, Hannover 1997, S. 131–163. Des Weiteren kann auf folgende Veröffentlichungen verwiesen werden: Sophie Fetthauer, Musik im DP-Camp Bergen-Belsen und ihre Rolle bei der Identitätsfindung jüdischer Displaced Persons, in: Beatrix Borchard/Heidy Zimmermann (Hg.), Musikwelten. Lebenswelten. Jüdische Identitätssuche in der deutschen Musikkultur, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 365–379. Juliane Wetzel, Die Selbstverwaltung der Sche’erit Haplejtah. Das Zentralkomitee der befreiten Juden in Bergen-Belsen 1945–1951, in: Herbert Obenaus (Hg.), Im Schatten des Holocaust. Jüdisches Leben in Niedersachsen nach 1945, Hannover 1997, S. 43–54. Anne-Kathrin Henkel, Bücher zum Trauern und zum Leben. Druckerei und Bibliothek im Displaced-Persons-Camp Bergen-Belsen (1945–1950), in: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 56 (2009), S. 20–29. Tamar Lewinsky, Displaced Poets. Jüdische Schriftsteller im Nachkriegsdeutschland, 1945–1951, Göttingen 2008 (=Schriftenreihe Jüdische Religion, Geschichte und Kultur; Bd. 9).
[9] Vgl. Polnisches DP-Camp 1945–1946, in: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten (Hg.), Bergen-Belsen. Kriegsgefangenenlager 1940–1945. Konzentrationslager 1943–1945. Displaced Persons Camp 1945–1950. Katalog zur Ausstellung, Göttingen 2009, S. 312–323.
[10] Andreas Lehmbeck (unter Mitarbeit von Klaus Wessels), Befreit, aber nicht in Freiheit. Displaced Persons im Emsland 1945–1950, Bremen 1997; Jan Rydel, Die polnische Besatzung im Emsland 1945–1948, Osnabrück 2003; Bernhild Vögel (unter Mitarbeit von Andreas Ehrhardt), „Entwurzelt“. Displaced Persons im Salzgittergebiet, Salzgitter 1994.
