Entrechtung als Lebenserfahrung

Das Projekt Entrechtung als Lebenserfahrung – Netzwerk für Menschenrechtsbildung entwickelt seit 2008 vielfältige Bildungsprogramme, in denen Ansätze der Gedenkstättenpädagogik, der historisch-politischen Bildung zum Nationalsozialismus sowie der Menschenrechts- und Demokratiebildung miteinander verknüpft werden. In einer multiperspektivischen Herangehensweise wird die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und historischen Entrechtungserfahrungen mit Gegenwartsbezügen und aktuellen politischen Fragestellungen von Demokratie und Menschenrechten in innovativer und inklusiver Form miteinander verbunden. Die historisch-politische Vermittlung erfolgt mit konkretem Bezug zum historischen Ort Bergen-Belsen als ehemaliges Konzentrations- und Kriegsgefangenenlager wie auch Displaced Persons Camp.

In einem engen Austausch mit Projekt- und Kooperationspartnern im regionalen, nationalen sowie internationalen Kontext werden die Bildungsansätze reflektiert und auf theoretischer und praktischer Ebene weiterentwickelt.

Neue Ansätze zu Menschenrechtsbildung und Inklusion werden gefördert: Zwei Projekte der Stiftung erhalten Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds

Presseinformation (PDF)
Projektflyer (PDF)

Im Jahr 2014 wird erstmals das Modulare Qualifizierungsprogramm „Geschichte ist nicht von gestern: Entrechtung und Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart“ für Multiplikator_innen angeboten.

Programmflyer (PDF)
Anmeldeformular für das Qualifizierungsprogramm (PDF)
FAQ - Frequently Asked Questions zum Modularen Qualifizierungsprogramm (PDF)

Ein kulturelles Programm mit Vorträgen und Filmvorführungen begleitet das Modulare Qualifizierungsprogramm inhaltlich und richtet sich an eine breitere Öffentlichkeit.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und findet im Rahmen des Programms Inklusion durch Enkulturation statt, um spezifische Angebote der historisch-politischen Bildung zu entwickeln, zu erproben und zu vermitteln. Das Projekt richtet sich an Multiplikator_innen, an Schlüsselpersonen in Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie an öffentliche Einrichtungen der Jugendhilfe. Verstärkt werden auch spezifische Berufsgruppen im Bereich von Polizei, Justiz oder sozialen Diensten angesprochen.

Der Europäische Sozialfonds fördert im Rahmen des Programms Inklusion durch Enkulturation Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im sogenannten Konvergenzgebiet, d.h. dem ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg (mit den Landkreisen Celle, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg, Soltau-Fallingbostel, Stade, Uelzen und Verden).

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Projekt Entrechtung als Lebenserfahrung
Netzwerk für Menschenrechtsbildung
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Welfenallee 32
29225 Celle

Postanschrift:
Im Güldenen Winkel 8
29223 Celle

Tel.: +49 (0) 5141 20847-43
Fax: +49 (0) 5141 93355-33

 

Mitarbeiter_innen:

Leyla Ercan
Projektleitung
Leyla.Ercan@stiftung-ng.de

Bernd Grafe-Ulke
Projektleitung
Bernd.Grafe-Ulke@stiftung-ng.de

Franziska Göpner
Wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeit
Franziska.Goepner@stiftung-ng.de

Anja Schade
Wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeit
Anja.Schade@stiftung-ng.de

Daniel Seifert
Wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeit
Daniel.Seifert@stiftung-ng.de

Katja Seybold
Wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeit
Katja.Seybold@stiftung-ng.de

Sandra Schulze
Projektverwaltung
Sandra.Schulze@stiftung-ng.de

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