Erinnerte Gemeinschaften

Im Kooperationsprojekt „Erinnerte Gemeinschaften“ [hier die zusammenfassende Projektbeschreibung als pdf verlinken: www.stiftung-ng.de/de/projekte/erinnerte-gemeinschaften/projektbeschreibung.html] arbeitete das Historische Seminar der Leibniz Universität Hannover (Prof. Dr. Claus Füllberg-Stolberg) mit der Stiftung niedersächsische

Gedenkstätten (PD Dr. Habbo Knoch) zusammen. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur förderte das Projekt aus Mitteln des Programms „PRO* Niedersachsen“ mit mehr als 200 000 € für den Zeitraum vom 01.10.2009 bis 30.11.2011.

Das Gesamtprojekt war in drei Einzelstudien untergliedert:

  • Teilprojekt 1

    Teilprojekt 1

    Projektbeschreibung als PDF-Download

    Kriegsgefangene Juden aus Frankreich und deren Familien in und nach der Shoah: Kriegsgefangenschaft, Deportation nach Bergen-Belsen und Erinnerung in Frankreich. (Bearbeiterin: Janine Doerry, M.A.)

    Première recherche:

    "Des familles de prisonniers de guerre juifs de France dans la Shoah. Captivité de guerre, déportation à Bergen-Belsen et mémoire en France."

     
  • Teilprojekt 2

    Teilprojekt 2

    Projektbeschreibung als PDF-Download

    Räumungstransporte aus Bergen-Belsen im April 1945: Situative Zwangsgemeinschaften und ihre Bedeutung für das Leben nach der Befreiung. (Bearbeiter: Dr. Thomas Kubetzky)

     
  • Teilprojekt 3

    Teilprojekt 3

    Projektbeschreibung als PDF-Download

    Gruppenbildungen, demografische Entwicklung und soziale Differenzierungen im polnischen und jüdischen DP-Camp Bergen-Belsen 1945–1950. (Bearbeiterin: Katja Seybold, M.A.)

     
  • Die einzelnen Studien widmen sich der Übergangsphase zwischen Auflösung des Lagerkosmos und Wegen in ein Leben nach dem Lager. Die besondere dabei eingenommene Perspektive umfasst die Frage, welche Rolle die Verarbeitung der Lager- und Verfolgungserfahrungen dabei spielte und wie sich die „Übergangszone“ zwischen Lager und Befreiung schließlich in der Erinnerung der Überlebenden sowie in ihren Lebensneuentwürfen niedergeschlagen hat.

    Dies bezieht sich insbesondere auf den Einfluss temporärer Zwangs- und Zufallsgemeinschaften für das Überleben vor und nach der Befreiung, vor allem für die Wege aus dem Lager nach 1945.