Kompetent gegen Antiziganismus/Antiromaismus

Das Modellprojekt „Kompetent gegen Antiziganismus/Antiromaismus (KogA) – in Geschichte und Gegenwart“ zielt darauf ab, mehrheitsgesellschaftlich sozialisierte Multiplikator_innen/Mitarbeiter_innen staatlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen, Organisationen und verschiedener Berufsgruppen zu vorurteilsbewusstem und nichtdiskriminierendem Handeln zu qualifizieren. Schwerpunkte und Zielsetzungen des Projekts sind deshalb die Sensibilisierung für historische und gegenwärtige Formen von Antiziganismus/Antiromaismus sowie die Vermittlung und Entwicklung entsprechender Handlungskompetenzen.

Das geplante Kompetenzprogramm verbindet deshalb in umfassender Weise historisch-politische Bildung im Umfeld von Gedenkstätten mit Ansätzen der Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Dies wird erweitert durch handlungsorientierte Methoden und Konzepte aus dem Bereich Personalentwicklung sowie durch Konzepte und Ansätze zur Entwicklung von inklusivem Denken und Handeln in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Institutionen.

Mit diesem Fokus auf das Thema Inklusion und inklusive Menschenrechte in Verbindung mit historisch-politischer Bildung werden die Teilnehmenden dafür sensibilisiert, die gesellschaftliche Vielfalt als Chance zu verstehen. Damit verbunden ist der Anspruch aufzuzeigen, wie Barrieren erkannt und abgebaut werden können, um die Teilhabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verbessern. Selbstorganisationen der Sinti und Roma sowie Expert_innen und Multiplikator_innen aus dem Themenfeld werden dazu in die Arbeit eingebunden.

Bildungsprogramm KogA 2016 (PDF)

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